Nachrichten aus Kreis Lindau und Umgebung

18.12.2014 Maschinenhalle: 90.000 Euro Schaden bei Brand

In der Maschinenhalle eines Betriebes an der Bregenzer Straße brach am Dienstagmorgen ein Feuer aus. Es konnte schnell gelöscht werden. Allerdings entstand bei dem Brand ein Schaden in Höhe von 90.000 Euro.

Die Integrierte Leitstelle wurde am Dienstag, gegen 9.30 Uhr, über einen Brand in der Maschinenhalle eines verarbeitenden Betriebes in der Bregenzer Straße informiert. Die alarmierte Werksfeuerwehr und die Lindauer Feuerwehr konnten den Brand schnell ablöschen, wie die Polizei mitteilt. Durch den Rettungsdienst mussten ein Arbeiter und ein Feuerwehrmann mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Bis gegen 11 Uhr war die Bregenzer Straße wegen der Löscharbeiten gesperrt. Die Ermittlungen der Lindauer Kripo ergaben, dass der Brand wegen der Überhitzung einer Maschine während eines Verarbeitungsprozesses entstanden war, und demnach auf einen technischen Defekt zurückzuführen sei. Der Schaden wird nach Angaben der Polizei auf rund 90.000 Euro geschätzt.

16.12.2014 Polizeieinsatz: Mann bricht in seine eigene Wohnung ein

Foto Polizeieinsatz: Mann bricht in seine eigene Wohnung ein Zu einem Wohnungseinbruch wurde am Montag die Polizei in Lindau gerufen. Ein Mann war über einen Balkon in die anliegende Wohnung eingestiegen. Wie sich später herausstellen sollte, handelte es sich bei dem vermeintlichen Täter um den Besitzer der Wohnung.

Die Polizeiinspektion Lindau wurde am Montag, gegen 18 Uhr, von einem Mann zu einem vermeintlichen Wohnungseinbruch gerufen. Der Mann hatte am Heuriedweg beobachtet, wie ein junger Mann über eine Regenrinne zu einem Balkon kletterte und über die Balkontür in die anliegende Wohnung eindrang. Wie die Polizei berichtet, beobachtete der Anrufer die Wohnung weiter, bis die Beamten vor Ort eintrafen. Das Gebäude wurde umstellt und als die betroffene Wohnung durchsucht werden sollte, öffnete der Einbrecher von innen die Tür. Nach Angaben der Polizei stellte sich heraus, dass der Wohnungsinhaber seine Schlüssel vergessen hatte und deshalb in seine eigene Wohnung einstieg. Die Polizei weist darauf hin, dass dies selbstverständlich keine Folgen für den Anrufer haben wird. Für jeden Hinweis sind die Beamten dankbar und bitten weiterhin, jede verdächtige Wahrnehmung unverzüglich mitzuteilen.

1.12.2014 Polizei verhaftet 28-Jährigen wegen Schulden

Die Bundespolizei hat am Samstag einen gesuchten Straftäter beim Bahnhof Lindau festgenommen.

Eine Streife der Bundespolizei kontrollierte beim Lindauer Bahnhof einen 28-Jährigen. Bei der Überprüfung seiner Personalien stießen die Beamten auf eine Fahndung. Bereits Ende Juli 2013 hatte das Amtsgericht Nördlingen (Landkreis Donau-Ries) wegen Körperverletzung eine Geldstrafe von rund 7300 Euro einschließlich Verfahrenskosten verhängt. Diese Summe war der Mann bisher schuldig geblieben, teilt die Bundespolizei mit. Da der Gesuchte auch bei seiner Festnahme nicht zahlen konnte, wird er ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 180 Tagen absitzen müssen, heißt es in der Mitteilung. Die Bundespolizisten lieferten den Festgenommenen in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein.

15.11.2014 Fall Kalinka: Kinodreh in Lindaus Gassen

Foto Fall Kalinka: Kinodreh in Lindaus Gassen In der Lindauer Altstadt tummeln sich derzeit Kinostars: Auf der Insel wird für den Film "Bamberski - Der Fall Kalinka" gedreht. Der Film basiert auf der wahren Geschichte des Todes der 14-jährigen Kalinka, die im Juli 1982 tot im Hause ihres Lindauer Stiefvaters gefunden wurde.

Nebel liegt über der Insel und hüllt die engen Gassen der Lindauer Altstadt in eine unheimliche, fast bedrohliche Atmosphäre. Es ist eiskalt - der Winter ist spürbar nahe. Das ist genau die Stimmung, die bestens zum deutsch-französischen Kinofilm passt, der seit einer Woche in Lindau und Umgebung gedreht wird. "Bamberski - Der Fall Kalinka" ist wahrlich kein leichter Stoff und basiert auf einer wahren Geschichte. Die Hauptrollen spielen Sebastian Koch ("Das Leben der Anderen") und der französische Star Daniel Auteuil ("Die Bartholomäusnacht"). Verfilmt wird der tragische Tod der 14-jährigen Kalinka, die im Juli 1982 tot im Hause ihres Lindauer Stiefvaters, dem Arzt Dieter Krombach, gefunden wurde. Was dann folgte, war ein Jahrzehnte währendes Justizdrama, das in der Entführung Krombachs nach Frankreich im Auftrag von Kalinkas leiblichem Vater Andr Bamberski gipfelte. Seit Dienstag wird unter der Regie von Vincent Garenq in Lindau und Umgebung gedreht. Mit dabei sind auch einigen Komparsen, die sich erst vor wenigen Wochen in Lindau beim Casting beworben hatten. "Wir haben uns zu viert beworben und sind tatsächliche alle genommen worden", freut sich Rainer Sattler aus Ruschweiler, der mit seinen Kollegen bei Hamburg Airways in Friedrichshafen arbeitet. Los ging es für die Komparsen am Freitag bei den Dreharbeiten auf der Lindauer Insel allerdings schon um 6.30 Uhr. "Da war Kostümprobe und dann mussten wir erst einmal warten und immer wieder eine bestimmte Strecke laufen", erzählt Sattler. Das bestätigt auch Elke Schneider aus Lindenberg im Allgäu. "Man sollte als Komparse schon sehr flexibel sein und genug Zeit haben. Ich bekam gestern eine SMS, in der ich gebeten wurde, Kleidung aus den 80er Jahren mitzubringen." Nach der Anprobe ging es dann aber richtig los mit Sebastian Koch und Daniel Auteuil. Altstadthaus auf der Lindauer Insel Gedreht wurde gestern auf der Insel in einem Altstadthaus, dessen Erdgeschoss zu Dieter Krombachs Praxis ausgestattet worden war. Andr Bamberski (Daniel Auteuil) taucht in der Praxis auf und konfrontiert Dany, die er vor die Tür bittet, mit den Ergebnissen der Autopsie, die einen sexuellen Missbrauch Kalinkas nahelegen. Stiefvater Dieter Krombach kommt mit dazu und verteidigt sich. Er ignoriert die Vorwürfe von Kalinkas Vater. Was später im Kino eine kurze Sequenz sein wird, dauert an diesem Morgen knapp zwei Stunden: Erst klappern die Schuhe der Komparsen und müssen abgeklebt werden, dann weint ein Kind irgendwo, eine Touristin scheppert mit einem Rollkoffer vorbei."Wir haben einen sehr engen Zeitplan und müssen heute noch in Sulzberg drehen, da ist jede Unterbrechung zeitraubend und stört die Schauspieler in ihrer Konzentration", erklärt Produktionsleiter Mo Dreher. Gedreht wird übrigens in französischer Sprache. "Ich spreche zwar französisch, aber das hier ist ganz schön schwer", gesteht Sebastian Koch. Der bekannte Schauspieler gibt aber auch zu, dass er den Fall Bamberski erst durch das Drehbuch kennengelernt hat: "Krombach hat sich zwei für ihn perfekte Welten geschaffen. Man darf nicht vergessen, dass in dieser Zeit Ärzte hochangesehen waren und es kaum jemand wagte, Kritik zu üben", sagt Sebastian Koch. In die Kinos kommt der Film übrigens 2015. Der Film "Bamberski - Der Fall Kalinka", Regie: Vincent Garenq. Mit Daniel Auteuil, Sebastian Koch, Emma Besson, Marie-Jose Croze und anderen. Drehorte: Lindau, Sulzberg, Kempten, Marokko und Frankreich. Der Film erzählt die wahre Geschichte eines beklemmenden und Jahrzehnte umspannenden deutsch-französischen Justizdramas. Die 14-jährige Kalinka Bamberski kommt unter mysteriösen Umständen im Haus ihres Stiefvaters, des Arztes Dieter Krombach, in Lindau zu Tode. Ihr leiblicher Vater, der Franzose Andr Bamberski, glaubt nicht an einen Unfall und stellt Nachforschungen an. Er findet Hinweise, die auf einen Missbrauch durch den Stiefvater hindeuten. Nach einem jahrelangen Kampf mit juristischen Behörden greift er zu kriminellen Mitteln und lässt Krombach nach Frankreich entführen, wo er schließlich zu 15 Jahren Haft verurteilt wird.

2.11.2014 Zwei Tote bei Verkehrsunfall auf B 31

Ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Toten sowie einer schwer Verletzten ist am Samstag auf der B31 zwischen Kressbronn und Lindau passiert. Laut Polizeibericht hat ein 19-Jähriger einen Frontalzusammenstoß mit einem Sattelzug verursacht.

Zwei Tote und eine schwer Verletzte sind nach einem Verkehrsunfall zu beklagen, der sich laut Polizei am Samstag um 10.50 Uhr auf der B 31 zwischen Kressbronn und Lindau ereignet hat. Ein 19-jähriger Fiat-Fahrer war auf der Bundesstraße 31 in Richtung Lindau unterwegs. Rund einen Kilometer nach Kressbronn kam der Fiat-Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf den Gegenfahrstreifen und stieß frontal gegen einen entgegenkommenden Sattelzug. Durch den massiven Aufprall wurde der Fiat zurück auf den in Richtung Lindau führenden Fahrstreifen geschleudert und prallte gegen den Mini einer 60-jährigen, der ebenfalls in Richtung Lindau unterwegs war. Der 19-Jährige Unfallfahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Dessen 19-jähriger Beifahrer wurde in das Elisabethen-Klinikum in Ravensburg gebracht, wo er ebenfalls seinen Verletzungen erlag. Die Mini-Fahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde in das Klinikum in Friedrichshafen eingeliefert, berichtet die Polizei. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Mit Ausnahme des Sattelzugfahrers, der aus Rumänien stammt, kommen alle Unfallbeteiligten aus dem Raum Friedrichshafen. Die beteiligten Fahrzeuge wurden durch den Unfall teils total beschädigt. Der entstandene Sachschaden dürfte laut Polizei mehr als 50.000 Euro betragen. Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge muss die B 31 zwischen Kressbronn und Lindau bis 14.25 Uhr voll gesperrt werden.

21.10.2014 Festnahme: Schleuser transportiert Palästinenser von Italien nach Deutschland

Die Polizei hat am Samstag einen mutmaßlichen Schleuser in Lindau festgenommen. Im Fahrzeug des 46-Jährigen befanden sich sechs Personen ohne Einreisepapiere.

Einer der Männer befand sich nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Rosenheim im Kofferraum. Lindauer Fahnder kontrollierten die Insassen eines Kombis mit italienischer Zulassung auf der A 96 bei Lindau. Der albanische Fahrer legte seinen Reisepass vor. Eine Aufenthaltserlaubnis hatte er aber nicht. Eine Frau auf dem Beifahrersitz hatte einen einjährigen Jungen auf dem Schoß. Auf der Rückbank saßen drei ältere Personen. Ein weiterer Mann musste mit dem Kofferraum Vorlieb nehmen. Keiner der Mitreisenden verfügte über Einreisepapiere. Wie sich herausstellte, handelte es sich um sechs Palästinenser. Sie gaben an, über einen Mittelsmann an den Fahrer geraten zu sein. Für die Tour von Mailand aus hätten sie 500 Euro pro Person zahlen müssen. Ihr Ziel sei Wuppertal gewesen. Die Bundespolizisten führten den Fahrer dem Haftrichter vor und lieferten ihn anschließend zur Untersuchungshaft in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein. "Die Geschleusten stellten ein Schutzersuchen und wurden an die Flüchtlingsstelle in München weitergeleitet", heißt es in der Mitteilung.

6.10.2014 2200 Euro statt 70 Tage Haft

Die Bundespolizei hat am Sonntag, 5. Oktober, auf der Autobahn 96 einen 35-jährigen Mann festgenommen. Gegen den Serben lag ein Haftbefehl vor. Durch Zahlung der über 2000 Euro hohen Strafe konnte er einen 70-tägigen Gefängnisaufenthalt verhindern.

Eine Zollstreife kontrollierte auf Höhe Sigmarszell am Sonntagabend die Insassen eines Reisebusses. Dabei fiel ein serbischer Staatsangehöriger auf, der mit Haftbefehl gesucht wurde, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizei Die hinzugerufene Streife der Bundespolizei nahm den Mann fest. Eine genauere Überprüfung ergab, dass das Amtsgericht Ingolstadt bereits im vergangenen Jahr wegen Körperverletzung eine Geldstrafe von rund 2200 Euro festgelegt hatte. Im Falle der Zahlungsunfähigkeit sah das Gericht eine 70-tägige Ersatzhaft vor. Der 35-Jährige war die Summe bisher schuldig geblieben. Dank seiner mitgeführten Reisekasse von etwa 3000 Schweizer Franken konnte er den geforderten Betrag bezahlen. Die Nacht zum Montag musste der Mann dennoch in der Zelle verbringen, da ein Devisenwechsel erst am nächsten Morgen möglich war.

3.9.2014 Schleusung auf A 96 beendet: Palästinenser bringt 14 Syrer illegal ins Land

Foto Schleusung auf A 96 beendet: Palästinenser bringt 14 Syrer illegal ins Land Die Bundespolizei hat am Dienstag einen mutmaßlichen Schleuser auf der Autobahn 96 festgenommen. Der 30-Jährige hatte in seinem Transporter 14 syrische Staatsangehörige unerlaubt ins Land gebracht. Er wird sich voraussichtlich schon bald in Untersuchungshaft wiederfinden.

Fahnder der Bundespolizei stoppten auf Höhe Sigmarszell einen Transporter mit schwedischer Zulassung. In dem Neunsitzer befanden sich insgesamt 15 Personen, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim. Die fünf mitfahrenden Kinder saßen ohne die erforderlichen Sicherheitsgurte bei den Erwachsenen auf dem Schoß und im Ladebereich des Fahrzeugs. Der 30 Jahre alte Fahrer palästinensischer Abstammung hatte seinen Reisepass und eine schwedischen Aufenthaltsgenehmigung dabei. Seine syrischen Mitfahrer konnten zwar ihre Pässe, nicht aber die erforderlichen Visa vorweisen. Die Bundespolizisten brachten die gesamte Gruppe zur Dienststelle. Dort gab der Palästinenser an, seine Begleiter auf einer österreichischen Raststätte getroffen zu haben. Da er sowieso nach Schweden fahre, habe er sie kostenfrei dorthin mitnehmen wollen. Die Bundespolizei geht von einer organisierten Schleusung aus. Keiner der Syrer war zu einer umfassenden Aussage bereit, teilt die Bundespolizei weiter mit. Angeblich habe sie ein beauftragter Schleuser einfach an einer Raststätte abgesetzt. Ihr eigentliches Ziel sei Schweden gewesen. Deshalb hätten sie den Landsmann um Hilfe gebeten. Da die Geschleusten kein Asyl begehrten, sollen sie zurück nach Österreich gebracht werden. Die Staatsanwaltschaft hat Untersuchungshaft für den mutmaßlichen Schleuser beantragt.

3.9.2014 Widerstand gegen Mautpläne wächst

Foto Widerstand gegen Mautpläne wächst In der Grenzregion am Bodensee wächst der Widerstand gegen Dobrindts Maut-Pläne. Im Landkreis Lindau wird Landrat Elmar Stegmann (CSU) den Kreisräten am 13. Oktober eine Resolution zu den Pkw-Mautplänen vorschlagen.

Ziel der Maut sollte das Generieren von Einnahmen in ausreichender Höhe für das bundesweite Straßen- und Schienennetz sein, und zwar ohne hohen Verwaltungsaufwand, der die Einnahmen wieder schmälert. Dies sieht Stegmann mit dem Vorschlag Dobrindts nicht erfüllt. "In Deutschland haben wir einen hohen Investitionsstau, der mit den vorgelegten Plänen nicht abgebaut werden kann", wird Stegmann in einer Pressemitteilung des Landratsamts zitiert. Zudem sei die Ausweitung der Maut auf das gesamte Straßennetz problematisch. "Gerade Regionen in Grenzlage profitieren von einem regen Austausch über die Grenzen hinweg", so Stegmann. Mit einer Pkw-Maut über das gesamte Straßennetz hinweg würde man innerhalb von Europa wieder eine Hürde aufbauen. Der Landkreis Lindau wäre von einer solchen Regelung direkt betroffen. Auch Unternehmer in der Grenzregion Schwaben warnen aktuell vor Umsatzeinbußen im Handel und im Gewerbe. Laut einer Mitteilung der Industrie- und Handelskammer sei es abzusehen, dass eine "Eintrittsgebühr" für die Fahrt nach Deutschland vom ersten Meter an eine abschreckende Wirkung auf jene Autofahrer aus Österreich und der Schweiz entfalten werde, die nicht ohnehin wegen regelmäßiger Fahrten gezwungen sein werden, eine Vignette für die Bundesrepublik zu erwerben. Ein denkbarer Ansatz dafür, die Nachteile für die grenznahe Wirtschaft zu minimieren, könnte es sein, die Infrastrukturabgabe in den grenznahen Landkreisen und kreisfreien Städten - wie im Koalitionsvertrag und anfänglich auch in der politischen Diskussion vorgesehen - ausschließlich auf den Autobahnen zu erheben und in diesen Regionen das sonstige Straßennetz nicht einzubeziehen, heißt es in der Mitteilung der IHK Schwaben. Die SPD im Bodenseekreis fordert eine Lkw-Maut auf allen Bundesstraßen und lehnt eine Pkw-Maut auf allen Straßen strikt ab. Die Pkw-Maut wäre ein bürokratisches Monster. Für die Bürger am See, in einer Grenzregion, würde sie laut einer Mitteilung der Sozialdemokraten erhebliche Nachteile und Umsatz-Einbußen bringen. Dobrindts Pkw-Maut stünde zudem im Widerspruch zum Koalitionsvertrag, der nur eine Autobahnmaut vorsehe. Die Vorteile einer Lkw-Maut erweitert auf alle Bundesstraßen liege indes auf der Hand. Die Lkws würden für die Straßen, die sie ruinieren, bezahlen. Der Maut-Ausweichverkehr würde verschwinden, und so auch die Bundesstraße B 31 am Bodensee entlasten.

20.8.2014 Tagung der Wirtschaftsnobelpreisträger: Kanzlerin auf Kurzbesuch in Lindau

Foto Tagung der Wirtschaftsnobelpreisträger: Kanzlerin auf Kurzbesuch in Lindau Angela Merkel nahm am Mittwoch an der Tagung der Wirtschaftsnobelpreisträger in Lindau teil. Schaulustige wurden von der Polizei auf Abstand gehalten, sie erhaschten nur für Sekunden einen Blick auf die Regierungschefin.

Die besten Plätze für Angie-Fans und Hobby-Fotografen waren die auf der Stadtmauer gegenüber der Inselhalle, wo das dreitägige Treffen der Wirtschaftsnobelpreisträger stattfindet - doch diese wurden kurz vor der Ankunft von Angela Merkel von der Polizei geräumt. Wirklich gute Schnappschüsse waren somit nur aus der Ferne möglich, und das auch nur mit Hilfe eines Teleobjektivs. Ein Bad in der Menge war auch gar nicht vorgesehen, so ein Sprecher der Kanzlerin, denn dafür sei der Zeitplan viel zu eng. Doch wir wissen auch: In Wahlkampfzeiten zeigte sich Merkel deutlich volksnäher, man erinnere sich nur an ihren letzten Besuch in Friedrichshafen vor einem Jahr, als sie sich bei der Fahrradmesse "Eurobike" durchs Messepublikum schlängelte. Immerhin rund zwei Stunden verweilte Merkel bei dem "noblen" Treffen, zu dem sich insgesamt 17 Preisträger und rund 450 Nachwuchsökonomen aus 80 Ländern eingefunden hatten. Begrüßt wurde der "very special guest", wie Merkel den Tagungsteilnehmern später im Saal angekündigt wurde, noch vor dem Betreten der Inselhalle von Gastgeberin Bettina Gräfin Bernadotte, der Präsidentin des Kuratoriums für die Nobelpreisträgertagungen. Gleich danach ging es hinein ins Foyer, wo Dutzende von Fotografen und Fernsehleuten bereits ungeduldig warteten, um die Kanzlerin zusammen mit der Gräfin und den Nobelpreisträgern zum Gruppenbild abzulichten. Traditionsgemäß zelebriert wurde der Einzug der Laureaten und Ehrengäste, angeführt von Merkel, Gräfin und Mitgliedern des Tagungskomitees. Alle im Saal Anwesenden standen auf und applaudierten. Viel Beifall gab es am Ende der Eröffnungsveranstaltung auch für die Rede der Bundeskanzlerin, in der sich unter anderem zur europäischen Wirtschaftspolitik äußerte. Anschließend traf die ehemalige Wissenschaftlerin Merkel noch mit 15 jungen Nachwuchsökonomen zu einem Meinungsaustausch zusammen. Dann folgte der Schlussakt, sprich der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt. Für jene, die draußen in sicherem Abstand vor der Halle ausgeharrt hatten, gab es zum Abschied noch ein kurzes Winken. Dann rauschte die Kanzlerin eskortiert von Polizei-Motorrädern in einer Kolonne von Limousinen davon in Richtung Friedrichshafen, wo sie kurze Zeit später mit ihrem Gefolge im Dienstjet vom Flughafen abhob.

3.8.2014 Unfall in B31-Tunnel

Im Bereich des Diepoldsbergtunnel bei Lindau ist am Sonntag, kurz nach 11 Uhr, ein Auto ins Schleudern geraten und gegen die Tunnelwand gefahren. Dabei wurden zwei Menschen verletzt, teilt das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West in einer ersten Information mit. Der Verkehr wird auf die "alte" B 31 abgeleitet.

Die Polizeipräsidium Schwaben Süd/West will weitere Details nach der Bergung und Unfallaufnahme mitteilen.

14.7.2014 Bundespolizei stoppt Schleuser auf der Autobahn

Auf der A 96 bei Sigmarszell kontrollierten Beamte ein Auto - dabei stellte sich heraus, dass ein Deutscher einen Jordanier und drei Angehörige der Vereinigten Arabischen Emirate unerlaubt ins Land bringen wollte.

Die Bundespolizei hat nach eigenen Angaben am Samstag, 12. Juli, einen 27-Jährigen auf der A 96 festgenommen. Der in Mainz lebende Mann hatte einen Jordanier und drei Angehörige der Vereinigten Arabischen Emirate unerlaubt ins Land gebracht. In Mailand waren die Männer zugestiegen. "Von dort aus wird man hingefahren, wohin man will", sagte einer der Geschleusten. Die Lindauer Fahnder hatten die Insassen eines deutschen Mietwagens auf Höhe Sigmarszell kontrolliert. Lediglich der Fahrzeugführer konnte sich ausweisen. Seine vier Begleiter hatten keine Papiere dabei. Wegen des Schleusungsverdachts wurden alle fünf von den Beamten mit zur Dienststelle genommen. Dort gab der mutmaßliche Schleuser an, sich nicht äußern zu wollen. Er sei zu müde und habe zudem zu wenig gegessen. Seine Mitfahrer im Alter von 21 bis 26 Jahren machten übereinstimmende Angaben. Sie wären mit einem Schleuserboot nach Italien gekommen und schließlich in Mailand auf den 27-Jährigen getroffen. Jeder wisse, dass Mailand die richtige Anlaufstelle sei, um ins Zielland seiner Wahl gebracht zu werden, so der Jordanier. Eine konkrete Summe für die Fahrt sei nicht vereinbart worden. Die Geschleusten rechneten jedoch eigenen Angaben zufolge mit 200 bis 400 Euro pro Person. Aufgrund seines deutschen Wohnsitzes konnte der in Rheinland Pfalz geborene Fahrer nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seine Heimreise antreten. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern. Seine Mitfahrer stellten ein Schutzersuchen und wurden von den Bundespolizisten an die Flüchtlingsstelle in München weitergeleitet.

1.7.2014 Nobelpreisträger-Tagung in Lindau: Wissenschaft auf hohem Niveau

Exzellente Wissenschaft und Nobelpreisträgerwein: Australien ist Gastgeber des Internationalen Tags auf der 64. Lindauer Tagung der Nobelpreisträger.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Lindauer Nobelpreis- trägertagungen richtete Australien den sogenannten International Day aus und brachte damit den Tagungsgästen Wissenschaft und Kultur von "Downunder" näher, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Der Tag startete schon früh, denn um 7 Uhr lud Australien zu einem "Science Breakfast" ein. Nachdem sich die knapp 100 teilnehmenden Nachwuchswissenschaftler gestärkt hatten, wurde im Rahmen einer Podiumsdiskussion das Thema "Frauen in der Wissenschaft" aufgegriffen. Die beiden mitdiskutierenden australischen Nobelpreisträger Elizabeth Blackburn (Medizin 2009) und Brian Schmidt (Physik 2011) waren sich einig darin, dass noch viel getan werden muss, um zum Beispiel Familie und Wissenschaftsberuf besser miteinander zu vereinen und somit auch Frauen gleiche Chancen auf eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere zu bieten. Sie begrüßten, dass der Frauenanteil unter den mehr als 600 Nachwuchswissenschaftlern auf der 64. Lindauer Tagung erstmals höher liegt als der Männeranteil (52 zu 48 Prozent. Traditionell beginnt in Lindau am Tagungsmontag das wissenschaftliche Programm. Die ersten acht der insgesamt 37 anwesenden Nobelpreisträger hielten ihre Vorträge, darunter auch Elizabeth Blackburn und der dritte anwesende Nobelpreisträger aus Australien, Barry Marshall (Medizin 2005). Ausrichter des Internationalen Tags war die Australische Akademie der Wissenschaften, die seit 2009 akademischer Partner der Lindau Nobel Laureate Meetings ist und Nachwuchswissenschaftler für die Teilnahme an den Tagungen nominiert. Am Abend des australischen Tags stand schließlich der Höhepunkt auf dem Programm, das "International Get-Together". Adam Spencer, Radioreporter des öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders Australiens ABC, führte launig durch den Abend und wies immer wieder humorvoll auf die australischen Eigenheiten und Besonderheiten hin. Der australische Handelsminister Andrew Robb hob in seiner Begrüßungsrede die herausragende Qualität des Wissenschaftsstandorts Australien hervor und verwies auf die Erfolge besonders auch in der Medizinforschung. Beim anschließende Dinner gab es Wein, den Nobelpreisträger Brian Schmidt in seinem eigenen Weingut produziert. Allen Gästen wurde am Ende des Abends noch ein besonderes Geschenk überreicht. Speziell für die 64. Lindauer Tagung gab es das unterhaltsame Buch des australischen Nobelpreisträgers Peter Doherty (Medizin 1996), "The Beginner's Guide to Winning the Nobel Prize" (etwa: "Nobelpreis bekommen für Anfänger") in einer Sonderausgabe. Auf der 64. Lindauer Nobelpreisträgertagung, die noch bis einschließlich Freitag, 4. Juli dauert, treffen 37 Nobelpreisträger mit mehr als 600 ausgewählten Nachwuchswissenschaftlern aus 80 Ländern zusammen. Das Programm ist der Nobelpreis-Disziplin Physiologie oder Medizin gewidmet. Zu den Schwerpunktthemen zählen die körpereigene Immunabwehr von Infektionen, Fortschritte in der Krebsforschung und die intelligente Wirkstoffforschung.

20.6.2014 Fünf Jahre untergetaucht: Bundespolizei nimmt gesuchten Straftäter in Lindau fest

Bundespolizisten haben am Donnerstag einen 45-jährigen Wahlschweizer am Lindauer Bahnhof festgenommen. Seit fünf Jahren war der gebürtige Kameruner untergetaucht, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim.

Die Lindauer Fahnder hatten den Afrikaner mit deutscher Staatsangehörigkeit im Zug von Zürich nach München kontrolliert. Bei der Personalienüberprüfung stießen die Beamten auf einen Haftbefehl der Kölner Staatsanwaltschaft. Im August 2009 war der Mann wegen Bedrohung zu einer Geldstrafe von 3420 Euro verurteilt worden. Ersatzweise hatte das Gericht eine 171-tägige Freiheitsstrafe verhängt. Seitdem war der Mann untergetaucht. Zwischenzeitlich hatte er sich offenbar in der Schweiz niedergelassen. Sein Versteckspiel war beinahe von Erfolg gekrönt. Im August dieses Jahres wäre der Haftbefehl verjährt und damit nicht mehr vollstreckbar gewesen. Als die Bundespolizei ihn in Lindau festnahm, konnte sich der 45-Jährige seiner Strafe nicht länger entziehen. Nur der Aufenthalt hinter Gittern blieb ihm erspart. Der Mann konnte die offene Geldstrafe begleichen und durfte nach Zahlung des vierstelligen Betrags seine Reise fortsetzen.

1.4.2014 "Schwarzfahrer" muss für 49 Tage hinter Gitter

Beamte der Bundespolizei haben in Lindau einen Mann festgenommen. Laut Bericht der Bundespolizei hat der Mann eine gerichtlich festgesetzte Strafe von 900 Euro nicht gezahlt. Der per Haftbefehlt gesuchte Mann muss für 49 Tage ins Gefängnis.

Die Bundespolizei hat am Montag einen slowakischen Staatsangehörigen im Stadtgebiet Lindau festgenommen. Gegen den 32-Jährigen lag ein Haftbefehl vor. Die nächsten Wochen wird er hinter Gittern verbringen müssen, heißt es im Bericht der Bundespolizei. Bei der Kontrolle durch Lindauer Bundepolizisten legte der Mann einen gültigen Reisepass vor. Die Überprüfung seiner Personalien offenbarte allerdings, dass der 32-Jährige seit Juli 2013 von der Weidener Staatsanwaltschaft gesucht wird. Das Amtsgericht Weiden hatte ihn wegen Leistungserschleichung zu einer Geldstrafe von rund 900 Euro, einschließlich Verfahrenskosten, verurteilt. Diese Summe war der "Schwarzfahrer" bisher schuldig geblieben. Auch nun in Lindau konnte der Mann das geforderte Geld nicht aufbringen. Die Beamten lieferten ihn deshalb zur Ersatzhaft in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein. Dort wird er die kommenden 49 Tage bleiben müssen, heißt es im Bericht der Bundespolizei.

3.2.2014 Haschisch in der Reiseapotheke: Fahnder stellen bunte Drogenmischung sicher

Foto Haschisch in der Reiseapotheke: Fahnder stellen bunte Drogenmischung sicher Ein apathisch wirkender 46-Jähriger hat am Wochenende im Zug zwischen Ulm und Augsburg die Aufmerksamkeit von Lindauer Schleierfahndern auf sich gezogen. Er gab an, schwer erkrankt zu sein. Die Fahnder entdeckten jedoch längst nicht nur Medikamente bei ihm.

Der 46-jährige Mann aus dem Großraum Augsburg wurde am späteren Samstagabend kontrolliert. Der Mann war im Zug zwischen Ulm und Augsburg unterwegs und wurde laut Polizei aufgrund seines apathischen äußeren Eindrucks näher überprüft. Er rechtfertigte sich zunächst damit, dass er schwer erkrankt sei und daher zahlreiche Medikamente einnehmen muss - als die Fahnder jedoch neben vielen Medikamenten auch zwei Klumpen Haschisch, Marihuana sowie Kräutermischungen vorfanden, war schnell eine andere Erklärung für den apathischen Eindruck gefunden. In der Wohnung des 46-Jährigen wurden weitere Drogen, Medikamente und Kräutermischungen, die der Polizei zufolge auch als "Legal High" bezeichnet werden, sichergestellt. Bei den Medikamenten erstreckte sich die Bandbreite vom "türkischen Viagra" über Schmerzmittel bis hin zu Drogensubstitutionspäparaten. Einen Nachweis konnte er für die pharmazeutischen Produkte zunächst nicht vorlegen. Die Ermittlungen dauern diesbezüglich noch an. Neben dem Haschisch und Marihuana, welches bereits im Zug sichergestellt wurde, wurden in der Wohnung zusätzlich noch Haschischöl und einige Extasytabletten entdeckt. Bei den Kräutermischungen wurden um die 30 verschiedene Verpackungseinheiten mit den "Legal Highs" vorgefunden, die zum Großteil einem Verkehrsverbot nach dem Betäubungsmittelrecht unterliegen. Bei den Mischungen waren so phantasievolle Namen wie "Mr. Marley, King Kong, New Galactic oder Scooby Snax" dabei. Den 46-Jährigen erwartet jetzt ein Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz.

31.1.2014 Mit einem Pfund Marihuana auf Reisen

Foto Mit einem Pfund Marihuana auf Reisen Gut ein Pfund Marihuana haben Schleierfahnder am Freitag bei einer Kontrolle im Lindauer Hauptbahnhof im Gepäck eines 45-Jährigen entdeckt.

Der Mann wollte in Lindau umsteigen. Bei der Durchsicht seines Reisegepäcks entdeckten die Beamten im Koffer ein Paket, welches in einem Handtuch eingewickelt war. Beim Auswickeln staunten die Fahnder laut Polizeibericht nicht schlecht, hatten sie doch mehr als ein Pfund Marihuana vor sich. Das Paket hatte den Umfang von etwa zwei Zuckerpäckchen. Der bei der Polizei wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz einschlägig bekannte 45-Jährige nahm seine vorläufige Festnahme in völliger Ruhe hin, wie weiter berichtet wird. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeistation Lindau übernommen. Der Besitzer des Rauschgiftes wird nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Kempten dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht vorgeführt.

30.1.2014 Schlecht geworfen? Schleierfahnder stellen Marihuana-Dolden sicher

Foto Schlecht geworfen? Schleierfahnder stellen Marihuana-Dolden sicher Auch der letzte Versuch, das Marihuana-Päckchen noch in Sicherheit zu bringen scheiterte. Einen 24-Jährigen aus dem Bodenseekreis, der in Lindau mit dem Rauschgift erwischt wurde, erwartet nun ein Strafverfahren.

Lindauer Schleierfahnder sprachen am Mittwoch zwei 24-Jährige nahe der Autobahnauffahrt in Lindau an, da laut Polizeibericht zumindest einer von ihnen scheinbar unter Drogeneinfluss stand. Im Rahmen der folgenden Kontrolle versuchte einer der Männer zunächst zurück in die Gaststätte zu gelangen. Als dies misslang, gab er vor austreten zu müssen. Als schließlich alle Ausflüchte nicht halfen, warf er seinem Freund ein Päckchen zu. Statt es zu verstecken oder damit zu flüchten, fing dieser das Päckchen jedoch gar nicht erst, wie die Polizei weiter berichtet. Letztlich wurde es von den Fahndern sichergestellt. Das Päckchen hatte die Größe eines Apfels und enthielt eine größere Anzahl Marihuanadolden. Nachdem der Wohnsitz des Täters im Bodenseekreis ist, wurde die Wohnung des 24-Jährigen mit Unterstützung des Polizeireviers Friedrichshafen durchsucht, wobei jedoch keine weiteren Utensilien zu finden waren. Den Eigentümer des Rauschgiftes erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln.

29.1.2014 23-Jähriger rast mit 137 Sachen durch Lindau

Was das Lasermessgerät ihnen in der Nacht zum Mittwoch in Lindau anzeigte, konnten die Polizisten kaum glauben. Mit 137 Stundenkilometern war ein 23-jähriger Autofahrer innerorts unterwegs.

Gegen 1.15 Uhr erfassten die Lindauer Polizisten den 23-jährigen Autofahrer im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle in der Bregenzer Straße - erlaubt sind hier laut Polizeibericht maximal 50 Stundenkilometer. Der Wagen des 23-Jährigen wurde mit 87 km/h mehr gemessen. Die Beamten stoppten das Fahrzeug und stellten anschließend fest, dass zudem beide Hinterreifen kein Profil mehr aufwiesen. Sie waren sogar so weit abgefahren, dass eine Profilmessung nicht mehr möglich war. Der junge Mann zeigte sich zwar einsichtig. Um eine hohe Geldbuße, vier Punkte im Verkehrszentralregister und drei Monate Fahrverbot wird er aber nicht herum kommen, wie die Polizei weiter berichtet.

20.1.2014 Zoll findet 40.000 Euro im Kosmetikbeutel

Eine 57-jährige Frau wollte rund 40.000 Euro Bargeld am Zoll vorbei schmuggeln. Dies geht aus einer Mitteilung aus dem Hauptzollamt Ulm hervor.

Im Zollbericht heißt es über den Vorfall: Zöllner der Lindauer Kontrolleinheit eine 57-Jährige aus Norddeutschland beim Schmuggeln von 40.000 Euro Bargeld. Die Beamten kontrollierten die Dame im Schnellzug von Zürich nach München. Die Frage nach mitgeführten Zahlungsmitteln von 10.000 Euro oder mehr verneinte die Reisende. Bei der Überprüfung des Gepäcks fanden die Zollbeamten 80 Fünfhundert-Euro-Scheine in einem Kosmetikbeutel. Zur Herkunft des Geldes wollte die Frau keine Angaben machen, weshalb die Beamten den Gesamtbetrag sicher stellten, heißt es im Bericht weiter. Die 57-Jährige muss sich im Rahmen eines Bußgeldverfahrens verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle:
© SÜDKURIER GmbH Medienhaus
SÜDKURIER Online - RSS-Feed-Generator