Nachrichten aus Meersburg und Umgebung

20.9.2014 24-Stunden-Notruf fürs Parkhaus

Nach Problemen im Parkhaus Stefan-Lochner-Straße ist die Verwaltung dabei, einen Notruf zu installieren

Wie es denn jetzt ums Notrufsystem und die Schranke im Parkhaus Stefan-Lochner-Straße bestellt sei, hakte Stadtrat Boris Mattes (SPD) im Ausschuss für Umwelt und Technik nach. Dort hatte Mattes bereits vor einiger Zeit von einem Autofahrer berichtet, der nachts nicht aus dem Parkhaus fahren konnte, weil die Schranke nicht hochging, und er auch keinen Notdienst erreichte. Bauamtschef Martin Doerries antwortete: "Wir sind dran." Man arbeite an Verträgen mit einem Wachdienst, der rund um die Uhr erreichbar sein soll. Was die Schranke angehe, sei deren Technik veraltet, es sei eine "Nachrüstung in Prüfung".

20.9.2014 Letzter Auftritt in Burgweganlagen

Foto Letzter Auftritt in Burgweganlagen Stadtkapelle beschließt Saison mit tollem Konzert

Die Stadtkapelle Meersburg mit ihrer Dirigentin Marianne Halder hat das zehnte Mal in diesem Jahr in den Burgweganlagen in der Unterstadt gespielt. Für diese Saison sind die Kurkonzerte der Kapelle beendet. Marianne Halder hatte die beliebtesten Musikstücke zusammengestellt und erfreute damit das zahlreich erschienene Publikum. Nicht nur die Urlauber kommen gern zu diesen Konzerten, sondern auch viele Meersburger ließen es sich nicht nehmen, die Musiker noch einmal anzufeuern. Lena Dreher als Ansagerin kündigte zu Beginn den Konzertmarsch "Vivat Athesis" an, der von Lebensfreude nur so strotzt. Die Höhepunkte des Soundtracks zum Film "König der Löwen" gingen ins Ohr und berührten die Zuhörer. Die Füße zuckten beim brasilianischen Bossa Nova mit dem Solisten Simon Lemke auf der Trompete, gefolgt von einem rasant dargebotenen Dixie mit dem Bläserquintett. Mehrere Solisten hatten Gelegenheit, ihre Musikalität in dem Stück "The Chicken" zu zeigen, das die Musikerfreunde aus Mandal in Norwegen mit nach Meersburg gebracht hatten. Die Polka "Von Freund zu Freund" war in diesem Fall ein Leckerbissen von Freunden für Freunde der Blasmusik. Das "Hoch Badnerland"-Lied am Ende des Konzerts ließ das Herz jedes Patrioten höher schlagen. Nach so viel musikalischem Hochgenuss dankte der stellvertretende Bürgermeister Peter Schmidt allen Musikern, allen voran der Dirigentin und Leiterin Marianne Halder, bis hin zum unentbehrlichen Helfer Peter Rothenbacher.

20.9.2014 Neue Wasserleitung in der Kurallee

Von Mitte Oktober bis Mitte November sollen die Bauarbeiten in der Kurallee dauern.

Die Wasserleitung in der Kurallee wird auf einer Länge von 240 Metern erneuert, gleichzeitig werden eine Gasleitung sowie ein Leerohr verlegt. Die Arbeiten sollen Mitte Oktober beginnen und Mitte November fertig sein. Der Ausschuss für Umwelt und Technik beauftragte das Stadtwerk am See mit der Maßnahme zum Preis von 63 519 Euro. Ausführen wird sie die Firma Franz Lohr aus Ravensburg. Von den Kosten für die Tiefbauarbeiten, die insgesamt 51 514 Euro betragen, übernimmt das Stadtwerk am See 40 Prozent, den Anteil für die Gasleitung. Es werde eine Wanderbaustelle sein, informierte Ahmet Gündemir vom Stadtwerk am See die Räte. Pro Tag wolle man zwischen 36 und 45 Metern schaffen. Bei Fragen könnten die Anlieger jederzeit ihn oder auch das Bauamt anrufen, so Gündemir. Stadtrat Markus Waibel (FW) monierte: "Jetzt reißen wir den Leuten zum dritten Mal die Straße auf." Ob man denn nicht alles auf einmal hätte machen können? Das sei schwierig, wenn es verschiedene Beteiligte gebe, so Gündemir. Zuvor hatte die EnBW eine Stromleitung und ein Leerohr verlegt. Aber, erklärte Bernd Engesser vom Bauamt, diese Arbeiten hätten nur im Gehwegbereich stattgefunden. In diesen Bereich greife man jetzt nicht mehr ein, die Wasserleitung komme in die Straße. Gündemir: "Wir bleiben ja immer am Rande, sodass der Verkehr immer durchfahren kann." Führte man hingegen alle Maßnahmen auf einen Schlag aus, "müssen Sie eine Vollsperrung machen".

20.9.2014 Orgelkonzert mit Mónica Melcova in der Stadtkirche

Ein Orgelkonzert gibt Mnica Melcova auf der neuen Orgel der Meersburger Stadtkirche am heutigen Samstag um 20 Uhr. Der Förderverein Orgelrenovierung Meersburg (FOM) beschreibt die gebürtige Slowakin Mnica Melcova als eine der großen Konzertorganistinnen.

Melcova studierte Klavier und Orgel in ihrer Heimat und später in Wien bei Michael Radulescu. 1999 schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab. Melcova setzte ihre Studien in Paris bei Olivier Latry, Michel Bouvard und Loic Malli fort. 2002/2003 konzertierte und unterrichtete Mnica Melcova als Titularorganistin von Sapporo/Japan. Bis 2011 war als Titularorganistin in Saint Martin des Champs in Paris für die Cavaill-Coll-Orgel verantwortlich. Seit 2008 leitet Melcova zusammen mit Loic Malli die Improvisationsklasse der Musikhochschule in San Sebastian/Spanien. Durch die Freundschaft mit Orgelbauer Josef Maier wird Mnica Melcova auf der neuen Orgel in der Meersburger Stadtkirche ein Konzert geben. Auf ihrem Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Dietrich Buxtehude, Max Reger, Gabriel Faur, Pierre Cochereau und eigene Kompositionen. Der Eintritt ist frei. Der Förderverein Orgelrenovierung Meersburg freut sich über eine angemessene Spende.

20.9.2014 Harfe und Gesang in der Kirche

Christine Baumann (Harfe) und Irene Mattausch (Sopran) laden zu einem nicht alltäglichen Konzert mit Liedern ein. Die Sopranistin wird bei ihrem Konzert in der Schlosskirche Meersburg am Sonntag, 21. September, um 17 Uhr nicht vom Klavier, sondern von der Harfe begleitet, teilt sie mit.

So werden die sehnsuchtsvollen englischen Lieder von Henry Purcell, Benjamin Britten und Roger Quilter zu einem neuen Klangerlebnis, ebenso wie die romantischen Werke von Robert Schumann und Gabriel Faur und Lieder von Richard Strauss. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

20.9.2014 Rebfläche des Staatsweinguts wird optimiert

Keine Einwände haben die Mitglieder des Ausschuss für Umwelt und Technik gegen das Vorhaben, das Rebflächen-Gelände des Staatsweinguts Meersburg neu zu gestalten.

Das Staatsweingut darf seine Rebfläche im "Halbgarten" neu profilieren. Der Ausschuss für Umwelt und Technik stimmte dem Bauantrag unisono zu. Durch die Maßnahme soll das Gelände in bester und prominentester Südhanglage in seine ursprüngliche Form zurückgeführt werden. Außerdem soll, um es leichter bewirtschaften zu können, der vorhandene Weg entlang der Hangkuppe verbreitert werden. Die Maßnahme hat aber nicht nur für die (land-)wirtschaftlichen Interessen des Staatsweingutes Relevanz, sondern betrifft auch die Stadt. Denn sowohl der Flächennutzungs- als auch der Bebauungsplan sehen den südlichen Teil des Grundstücks für die Bebauung einer Parkgarage vor. Die Stadt hatte sich diese Option vorgemerkt. Die Überlegung dahinter war: Sollte die Stadt einen Investor für das ehemalige Hämmerle-Areal finden, dann braucht sie Ersatz für die dort weg fallenden Parkplätze, den man durch eine Parkgarage im "Halbgarten" schaffen könnte. Diesem Vorhaben stehe die beabsichtigte Optimierung der Rebfläche nicht im Wege, so das Bauamt. Allerdings, erklärte dessen Leiter Martin Doerries: Käme die Tiefgarage, würde dadurch der Ertrag der Reben leiden und dafür müsste die Stadt dann Kompensation leisten. Georg Dreher (CDU), selbst Winzer, sagte: "Der Eigentümer braucht eine gewisse Planungssicherheit, wenn er Reben neu anpflanzt." Die Optimierung sei sinnvoll und auch für das Stadtbild eine Aufwertung. Also: Entweder sage man "ja und 20 Jahre Rebgrundstück" oder nein. Dreher erinnerte daran, dass Fachleute dem Rat schon mal von einer Garage an diesem Standort abgeraten hätten, weil die Hangabstützung zu teuer wäre. Heidrun Funke (Grüne): "Ich war von einer Tiefgarage an der Stelle nie überzeugt."

19.9.2014 Hausbesitzer darf Gaupen einbauen

Der Besitzer einer Doppelhaushälfte in der Unteren Waldstraße darf das Dachgeschoss ausbauen und zwei Gaupen einbauen. Das Anwesen liege außerhalb des Bebauungsplans "Hürtle", informierte Bauamtschef Martin Doerries den Ausschuss für Umwelt und Technik in dessen Sitzung.

In der Umgebung gebe es bereits "teilweise ebenfalls sehr mächtig Gaupen". Das Einvernehmen "kann man hier nicht verweigern", so Doerries. Der Ausschuss erteilte es denn auch unisono, Heidrun Funke (Grüne) enthielt sich der Stimme.

19.9.2014 Ausschuss vertagt "Hotel Dagobert"

Der Gemeinderat muss sich in seiner Sitzung am 7. Oktober mit dem Thema Mittelalterhotel "König Dagobert" beschäftigen.

Mit dem geplanten Mittelalterhotel "König Dagobert" in der Unterstadtstraße wird sich der gesamte Gemeinderat erst in seiner Sitzung am 7. Oktober beschäftigen. Zwar stand das Thema, das die Räte bereits seit zweieinhalb Jahren beschäftigt, am Dienstag erneut auf der Tagesordnung des Ausschusses für Umwelt und Technik. Doch auf Antrag von Peter Schmidt (CDU), dem das Gremium bei vier Enthaltungen zustimmte, verlegte es den Punkt in den Gemeinderat. Wegen der Bedeutung des Projekts, dessen Pläne mehrfach verändert wurden, hatte man früher bereits seine Beratung vom Ausschuss in den Gesamtgemeinderat verschoben. Martin Brugger (CDU) bat darum, in der Zeit bis zur nächsten Ratssitzung "alle strittigen Punkte", etwa in punkto Denkmalschutz, zu klären und Markus Waibel (FW) wollte dann "alle Beteiligten mal im Rat haben". Letzteres werde nicht gelingen, meinte Bauamtschef Martin Doerries. Denn "es ist nicht die Aufgabe der Denkmalbehörde, da zu sein". Ihre Stellungnahme läge bereits vor. Es gebe von dieser Seite Einwände, bejahte Doerries eine Nachfrage von Christian Herter (Umbo). Aber, betonte er, Meersburg habe nur darüber zu befinden, ob sich das Projekt in die Umgebung einfüge.

19.9.2014 Schmidt vermisst Brunnenfigur

Dem Schnabelgierebrunnen sowie Gemeinderat und Zunftmeister Peter Schmidt (CDU) fehlt die Brunnenfigur. Diese musste vor einiger Zeit entfernt werden, weil sie gerissen war.

Der Brunnen sei ja schon ein Merkmal der Winzergasse und er hätte ihn gerne zur nächsten Saison wieder intakt, sagte Schmidt im Ausschuss für Umwelt und Technik. Bauamtschef Martin Doerries versicherte, es sei das Ziel, "den Brunnen in der Darstellung so weit wie möglich wieder herzustellen. Wir wissen aber noch nicht, in welchem Material."

19.9.2014 Baufirma muss für Parkplätze zahlen

Eine Baufirma, die auf dem Sommertalparkplatz über längere Zeit sechs Stellplätze mit Paletten belagert hat, bekommt von der Stadt eine Rechnung über die entgangenen Parkeinnahmen in vierstelliger Höhe präsentiert. Das sagte Bauamtschef Martin Doerries auf eine Nachfrage von Georg Dreher (CDU). Dreher hatte diesen Zustand ebenso moniert wie Behinderungen inklusive mangelnder Verkehrsicherung durch die Baustelle am Kreisverkehr in der Daisendorfer Straße.

In letzterem Fall, so Doerries, seien ihm die Hände gebunden, weil das nicht in die Verantwortung des Bauamtes falle.

18.9.2014 Mehrfamilienhaus erneut abgelehnt

Der Gemeinderatsausschuss für Umwelt und Technik hat zum zweiten Mal Nein gesagt zu einem Bauprojekt in der Dr.-Zimmermann-Straße

Bereits die zweite Bauvoranfrage für ein geplantes Neubauprojekt in der Dr.-Zimmermann-Straße 3 lehnte der Ausschuss für Umwelt und Technik einstimmig ab. Der Bauherr hatte zwar das geplante Mehrfamilienhaus, das anstelle des bestehenden gebaut werden soll, von acht auf sechs Wohnungen abgespeckt. Aber Bürgermeister Martin Brütsch wies darauf hin, dass, wenn später Gaupen eingebaut würden, "wir doch noch zwei Wohnungen durch die Hintertür dazu bekommen". Und den Einbau von Gaupen könnte man nicht verweigern, da es solche bereits gebe im umliegenden Gebiet, für das kein Bebauungsplan existiert. Bauamtschef Martin Doerries bestätigte das. Im Januar 2014 hatte der Ausschuss eine erste Bauvoranfrage abgelehnt mit den Argumenten, ein Achtfamilienhaus sei erstens zu massiv für das Grundstück und verursache zweitens, aufgrund der schwierigen Erschließung, zuviel Verkehr.

18.9.2014 Ausschuss lehnt Projekt am Droste-Hülshoff-Weg vorerst ab

Foto Ausschuss lehnt Projekt am Droste-Hülshoff-Weg vorerst ab Die Baulücke am Droste-Hülshoff-Weg wird vorerst nicht geschlossen. Ein Bauherr scheiterte mit seinem Antrag auf zwei Wohnhäuser mit je drei Wohnungen

Eine einstimmige Ablehnung erteilte der Gemeinderatsausschuss für Umwelt und Technik dem Bauantrag für zwei Wohnhäuser mit je drei Wohnungen in der Baulücke Droste-Hülshoff-Weg 12. Damit folgte das Gremium nicht dem Meersburger Bauamt, das eine Zustimmung vorgeschlagen hatte, da der Bebauungsplan eingehalten werde. Der Bauherr möchte die beiden Wohnhäuser mit je drei Wohnungen aus den vorgegebenen Baufenstern nach Norden schieben, also weiter weg vom Droste-Hülshoff-Weg. Dagegen ist laut Bauamt nichts einzuwenden, im Gegenteil, würde dadurch "der Straßenraum aufgelockert". Grundsätzlich sei eine Lückenbebauung sinnvoll, so der Grundtenor bei den Räten. Empört zeigten sich jedoch etliche von ihnen, allen voran Markus Waibel (FW), dass der Bauherr im Internet bereits mit Modellansichten der künftigen "Droste-Villen" werbe, die anders aussähen als die im Gremium gezeigten Pläne. Boris Mattes (SPD) und Monika Biemann (Umweltgruppe) kommentierten dies ebenfalls misstrauisch. Waibel: "Mir gefällt überhaupt nicht, wenn der Kuchen verkauft wird, bevor er gebacken ist. Es ist unmöglich, wie man mit uns umgeht." Peter Schmidt (CDU) missfielen auch die auskragenden Balkone. Bauamtschef Martin Doerries erklärte, die Größe von Balkonen regle kein Bebauungsplan. Dass der Bauherr ihn auf diese Art "interpretiert, ist sein Recht". Mattes meinte, das ganze Vorhaben füge sich nicht in die Umgebung ein. Martin Brugger (CDU) sagte: "Ich verstehe die ganze Aufregung nicht." Auch Georg Dreher (CDU) meinte, "ich kann damit leben". Nach langem Hin und Her, ob man die Gebäude nicht noch weiter nach hinten schieben könnte, fiel Bürgermeister Martin Brütsch ein Argument dafür ein: "Die Stadt sollte sich die Möglichkeit offenhalten, den Straßenzug breiter zu machen." Dreher bekräftigte, als das benachbarte Pfarrzentrum gebaut worden sei, habe sich die Stadt diese Option auch vorenthalten. Die Stadt solle noch mal mit dem Bauherrn reden, war sich der Ausschuss anschließend einig.

18.9.2014 Dirigent darf "Glaserhäusle" erweitern

Foto Dirigent darf "Glaserhäusle" erweitern Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat einer Bauvoranfrage zum "Glaserhäusle" zugestimmt. Das Nebengebäude ist für eine Instrumentensammlung bestimmt. Befürworter sprechen von einer "Riesenchance".

Das "Glaserhäusle" thront nicht nur in schönster Lage über dem See, es ist vor allem eine erstrangige Kulturstätte. Und bei einem solchen Objekt ist im Ausschuss für Umwelt und Technik eben auch eine normalerweise banale "Bauvoranfrage für die Errichtung eines Nebengebäudes" ein besonderes Thema, der das Gremium nach lebhafter Diskussion zustimmte. Der Dirigent Hans Zender und seine Frau Gertrud wollen in dem Gebäude ihre Sammlung historischer Musikinstrumente unterbringen. Außerdem soll es als Musikwerkstatt für die Stipendiaten dienen, die ihre gemeinnützige Stiftung fördert. Diese verlegt das Paar ebenso wie seinen Erstwohnsitz von Freiburg nach Meersburg. "Eine Kunstförderung ersten Ranges" bedeute das, warb Peter Schmidt (CDU) für das Bauvorhaben. Eine "Riesenchance für ein ganz besonders Haus" sei es, bekräftigte Heinz Frey (FW). Frey und Schmidt gehören beide auch dem Museumsverein an. Die erste Voranfrage hatte das Gremium Ende April abgelehnt, weil damals noch keine Stellungnahmen des Landrats- sowie des Denkmalamts vorlagen. Von dieser Seite gebe es keine Einwände, informierte nun Bauamtschef Martin Doerries. Der geplante Bau soll sich in Form und Kubatur am bereits bestehenden Nebengebäude orientieren. Der Mehrheit des Ausschusses waren im Frühjahr die Informationen dazu noch zu vage. Und Markus Waibel (FW) hakte nochmals nach, warum denn das Vorhaben, das im Außenbereich liegt, privilegiert sei. Doerries informierte ihn, dass laut Baurecht eine Privilegierung nicht nur für Land- und Forstwirtschaft gelten könne, sondern auch für den Erhalt eines Kulturguts. Die Sorge, dass das Gebäude irgendwann in Ferienwohnungen umgewandelt werden könnte, treibt anscheinend noch einige Räte um. Schmidt und Frey betonten hingegen, dass dies dank der Stiftung, der das Gebäude ja auch dienen solle, nicht zu befürchten sei. Schmidt zügelte seine Begeisterung nicht. Durch den geplanten Nutzen bekomme das Glaserhäusle "für Meersburg noch einen weit höheren Stellenwert, als es heute schon hat." Auch Bürgermeister Martin Brütsch meinte: "Es wäre ein Fehler, wenn das nicht nach Meersburg käme. Nicht alle waren so enthusiastisch. So meinte Boris Mattes (SPD): "Wenn der Eigentümer Teddybären sammeln würde, wären wir sicher nicht ganz so begeistert. Ich tue mich angesichts der gegenwärtigen Informationslage noch schwer." Der Bürgermeister betonte, es müsse klar sein, dass es sich um ein Nebengebäude handle, eine Wohnnutzung wolle man auf jeden Fall verhindern. "Doch die Stiftung gibt eine Sicherheit, dass es nicht auf den freien Markt kommt." Warum man denn die Sammlung nicht im Haupthaus unterbringe, fragte Heidrun Funke (Grüne). Schmidt sagte, das Interieur eigne sich dafür nicht. Angesichts der geplanten Nutzung ist er sich sicher: "Dieser geschichtsträchtige Ort bleibt uns erhalten." Acht Räte befürworteten die Bauvoranfrage, zwei stimmten mit Nein (Mattes und Waibel), einer enthielt sich (Philipp Wurster, FW). Das "Glaserhäusle" Das historische "Glaserhäusle" diente als Weinberghäuschen den Fürstbischöfen von Konstanz. Annette von Droste-Hülshoff verewigte es in ihrem Gedicht "Die Schenke am See". Seine berühmtesten Bewohner waren der Philosoph Fritz Mauthner und seine Frau, die Schriftstellerin Harriet Straub, die bis 1945 im Glaserhäusle lebte. Heute gehört es dem lange Zeit in Freiburg ansässigen Dirigenten und Komponisten Hans Zender und seiner Frau Gertrud, die 2004 eine nach ihnen benannte Stiftung zur Förderung junger Musiker gründeten. (flo)

15.9.2014 Meersburg: Mann wirft Holzpfosten gegen Bus

Ein Unbekannter hat am Sonntag eine Buspassagierin verletzt. Der Mann hatte bei Meersburg einen Holzpfosten gegen einen vorbeifahrenden Linienbus geschleudert, der dabei eine Scheibe zertrümmerte.

Der Bus war gegen 14.20 Uhr auf der L 201 zwischen Uhldingen und Meersburg Richtung Meersburg unterwegs, als der Mann vom Fahrbahnrand den etwa ein Meter langen Pfosten gegen den Bus warf. Dieser traf eine Seitenscheibe des Busses, die zu Bruch ging und dabei eine 50-jährige Frau leicht verletzte. Die anderen Fahrgäste kamen mit dem Schrecken davon. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf rund 3000 Euro. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die den Vorfall beobachtet haben, oder Hinweise zur Identität des Täters geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Überlingen, Tel. 07551-8040, in Verbindung zu setzen.

15.9.2014 Bodensee-Weinfest Meersburg feiert Jubiläum mit 21 Weinprinzessinnen

Foto Bodensee-Weinfest Meersburg feiert Jubiläum mit 21 Weinprinzessinnen Nach einem total verregneten Auftakt am Freitagabend erlebt das 40. Bodensee-Weinfest zwei traumhafte Tage. Zum Jubiläum kamen die aktuelle und 20 ehemalige Weinprinzessinnen.

Wer hätte das gedacht! Nach der verregneten Weinfesteröffnung am Freitag, wo der süffige Wein fast zum Schorle wurde, hatte die Stadt Meersburg zwar gehofft, dass das Wetter besser würde, aber nicht mit diesem wunderbaren Sonnenschein am Samstag und Sonntag gerechnet. Freitag war für die Hartgesottenen, aber am Samstag wurde der Festplatz am Neuen Schloss von erwartungsfrohen Besuchern überrollt, die bis spät in die Nacht dem Wein und der Musik huldigten. Der Ansturm ließ auch am Sonntag nicht nach, gab es doch den beliebten Frühschoppen mit dem Einzug der Weinprinzessin Isabel Schley. Ihr folgten 20 ehemalige Weinprinzessinnen aus Anlass des 40. Bodensee-Weinfestes. Reiner Jäckle, der Moderator, begrüßte jede einzelne und Bürgermeister Martin Brütsch überreichte den Hoheiten wunderbare Rosen. Traditionell spielt die Knabenmusik zum Frühschoppen auf und traditionell trommelt der Jüngste, das ist in diesem Jahr der kleine Knabenmusiker Anton Hirschmüller, das Stück "Der kleine Trommler" von Toni Haile. Viele befreundete Bürgermeister aus der Umgebung kamen zum Jubiläum. Der Bürgermeister der Partnerstadt Hohnstein in Sachsen Daniel Brade übergab Martin Brütsch als Geschenk ein Bild von Hohnstein. Werner Endres als Mann, der von Anfang an dabei war, musste auf die Bühne kommen und sich feiern lassen. Er dankte aber in erster Linie seinen vielen Helfern, die ehrenamtlich durch ihre Arbeit das Fest zu einem Erfolg werden lassen. Die Trachtenfrauen ernteten beim Einzug auf den Schlossplatz viel Bewunderung für ihre schöne Tracht. Besonders die Radhauben aus Goldfaden sind Meisterwerke, die von Elfriede Hofmann in Handarbeit hergestellt werden. Ob auf dem Schlossplatz oder in der Vorburggasse, die elf Weingüter mit ihren Helfern wurden nicht müde, die diesjährigen Weingläser, die ein Jubiläumsmotiv zeigen, zu füllen. Die Kinder hatten ihren Spaß beim Familientreff am Glatten Stein. Die tollsten Gesichter wurden geschminkt. Es wurde gemalt und gebastelt mit viel Farbe und viel Fingerfertigkeit. Auch die Riesenbrezeln und der Flammkuchen hatten ihren großen Auftritt, während eine Musikkapelle nach der anderen die Besucher aufs Beste unterhielt. Die Gäste kamen auch von weit her. Ob Japaner oder Radsportler aus Köln, der Wein aus Meersburg verbindet die Völker und macht sie fröhlich. Tourismuschefin Iris Müller ist hochzufrieden mit dem friedlichen Verlauf des Festes: "In 40 Jahren haben wir noch keinen ernsthaften Zwischenfall gehabt."

12.9.2014 Weinlese startet Ende September

Foto Weinlese startet Ende September Trotz des nasskalten Augusts erwarten die Winzer in Meersburg, Stetten, Salem und Hagnau einen guten Jahrgang. Mit der Lese wollen sie in der letzten Septemberwoche starten.

In diesem Jahr beginnt die Weinlese am See eine Woche später als üblich. Als erste Rebsorte wird der Müller Thurgau eingefahren, der aufgrund seiner Säure ein schlanker, frischer und fruchtiger Wein ist. In der Regel beginnt die Lese hundert Tage nach der Blüte, sodass die Winzer noch vor wenigen Wochen planten, die Trauben ab Mitte September vom Stock zu schneiden. Dass sich dieser Termin aufgrund der Witterungsbedingungen um eine Woche verschiebt, kommt den Weinbauern sogar entgegen. Zum einen ist es für die Erntehelfer angenehmer, wenn die Sonne nicht zu arg vom Himmel sticht, zum anderen sind kühlere Nächte für die Traubenqualität eher positiv. Spätfrost und Hagel blieben in diesem Jahr aus. Das milde und sonnige Frühjahr brachte einen erheblichen Vegetationsvorsprung, der sich durch die feuchten Sommermonate Juli und August wieder relativierte. Jürgen Dietrich, Direktor des Staatsweinguts, unterstreicht den guten Gescheinsansatz, den Fruchtansatz, sowie den hervorragenden Blüteverlauf, beides Voraussetzungen für einen ertragsreichen Jahrgang. "Das, was jetzt draußen hängt, entspricht einer guten Normalernte", wagt Dietrich eine erste vorsichtige Prognose. "Ob wir das alles ernten können, darüber entscheiden die kommenden Wochen. Wichtig ist, dass die Trauben gesund bleiben. Da spielt einfach das Wetter noch eine entscheidende Rolle." Der Reifezustand der Trauben stimmt optimistisch. Die Müller-Thurgau-Weine liegen, laut Dietrichs Aussage, zurzeit am Anfang des Qualitätsweinbereichs, rund um die 60 Grad Oechsle. Blickt man auf das Wetter der vergangenen Wochen, haben sich die Bestände trotz der widrigen Bedingungen sehr gut gehalten. Sowohl von der Quantität als auch von der Qualität sind die Aussichten zurzeit rosig, unter den Trauben gibt es bisher kaum faulige. Die folgenden sechs bis acht Wochen entscheiden, ob es ein normaler oder doch noch qualitativ überdurchschnittlicher Jahrgang wird. "Es ist noch alles drin", zeigt sich Dietrich optimistisch. Auch Karl Megerle, Vorstandsvorsitzender des Winzervereins Hagnau, taxiert den Lesebeginn von Müller Thurgau, Bacchus und Regent auf die letzte Septemberwoche. Die Bestände sind gesund, es gibt dank der Entblätterung eine homogene und gut durchlüftete Laubwand. Womit alle Voraussetzungen für ein gutes Jahr erfüllt sind. "Was schlussendlich herauskommt, das wissen wir erst in zwei Monaten", konstatiert Megerle. "Jedes Jahr hat seine Eigenheiten." Daniel Martini vom Weingut Markgraf von Baden setzt den voraussichtlichen Lesebeginn zwischen 20. und 25. September an. Salem erwartet einen Jahrgang, der leicht über dem Durchschnitt liegt. Die Trauben sind jedoch noch nicht so reif, wie sie sein könnten. Manfred Aufricht vom Stettener Weingut Aufricht kann noch keinen genauen Termin für den Erntebeginn nennen. Die Weinberge sehen qualitativ sehr gut aus. Zurzeit wird in den Reben noch entblättert, damit die Spätsommersonne auf die Trauben treffen kann und sie so noch möglichst lange gesund bleiben. "Der Färbegrad der Burgundertrauben hat inzwischen einen schönen Stand erreicht", erklärt Aufricht erfreut. "Wenn das Wetter mitmacht, sieht es nach einem Spitzenjahrgang aus." In Bezug auf die Kirschessigfliege reagieren die Winzer am See weitaus gelassener als die Kollegen am Kaiserstuhl, die aus Angst vor dem aus Asien eingewanderten Insekt bereits Ende August mit der Lese begannen. Der Flug des Schädlings wurde zwar auch am Bodensee registriert, bisher sind die Rebanlagen jedoch noch nicht nennenswert befallen. Allerdings steht das winzige Insekt unter ständiger Beobachtung, da mit zunehmendem Reifegrad der Trauben das Befallsrisiko zunimmt. Vereinzelt legt "Drosophila suzukii" ihre Eier in den reifen Trauben ab, bei der frühreifenden Sorte Regent hat der Winzerverein Hagnau ein biologisches Pflanzenschutzmittel ausgebracht. Neben intensiven Entblätterungsmaßnahmen ködert das Meersburger Staatsweingut mit einem alten Hausmittel: Apfelessig und einem Tropfen Spülmittel. Allerdings gestaltet sich die Auswertung der "erlegten Beute" als ein wenig kompliziert: sieht doch die Kirschessigfliege, von den Winzern KEF betitelt, den heimischen Fruchtfliegen zum Verwechseln ähnlich.

12.9.2014 40. Bodensee-Weinfest öffnet heute, Freitag, 12. September, 17 Uhr

Foto 40. Bodensee-Weinfest öffnet heute, Freitag, 12. September, 17 Uhr Das Bodensee-Weinfest feiert Jubiläum. Heute um 17 Uhr geht es los auf dem Schlossplatz

Drei Tage lang gehört die Burgenstadt ab heute den Weinfreunden. Zum 40. Mal feiert Meersburg mit den Weingütern der Region das Bodensee-Weinfest. Elf Weingüter und Winzervereine sind dieses Jahr mit dabei: Es sind dies das Staatsweingut Meersburg, der Winzerverein Hagnau, die Spitalkellerei Konstanz, das Weingut Krause aus Meersburg, das Weingut Röhrenbach aus Immenstaad, das Weingut Kress aus Überlingen, Weinbau-Destillate Bernhard aus Daisendorf, das Weingut Dilger aus Bermatingen, das Weingut Geiger aus Riedetsweiler, der Winzerverein Meersburg und der Reblandhof Siebenhaller aus Kippenhausen. Traditionell ist heute um 17 Uhr Weinfesteröffnung auf dem Schlossplatz. Selbstverständlich mit den diesjährigen Weinhoheiten: Die Badische Weinprinzessin Larissa Zentner und die Bodensee-Weinprinzessin Isabel Schley werden zusammen mit Bürgermeister Martin Brütsch, Tourismuschefin Iris Müller und Fabian Dimmeler vom Badischen Weinbauverband das Glas erheben und der Menge zuprosten. Der anschließende Stubengang mit viel prominenten Teilnehmern, ein Besuch sämtlicher Stände durch die Weinhoheiten, ist ein immer wieder gern gesehenes Ritual. Ein weiterer Höhepunkt ist am Sonntag, 14. September, der Weinfestfrühschoppen um 11 Uhr, von der Meersburger Knabenmusik musikalisch begleitet. Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums wurden alle ehemaligen Weinprinzessinnen eingeladen, noch einmal das Fest mitzugestalten. Für kulinarische Genüsse sorgen Meersburger Bäcker, Metzger und Fischer. Auf dem Schlossplatz und in der Vorburggasse buhlen an den drei Festtagen 16 Musikkapellen und Bands um die Gunst der Feiernden. Neben den bekannten Meersburger Klangkörpern wie Knabenmusik, Stadtkapelle und Akkordeon-Orchester Fiorini werden Blasmusikkapellen und Tanzbands aus der ganzen Region ihr Können zeigen. Ein Kulturtipp für den Sonntag: Am Tag des offenen Denkmals gibt es zwei kostenlose Sonderführungen durch das Neue Schloss unter dem Motto "Purpur, Gold und Kobaltblau".

11.9.2014 Elf Weingüter laden zum Bodensee-Weinfest 2014 ein

Foto Elf Weingüter laden zum Bodensee-Weinfest 2014 ein Das Bodensee-Weinfest feiert einen runden Geburtstag. Zum 40. Mal öffnet es vom vom morgigen Freitag, 12. September, bis Sonntag, 14. September, seine Pfortten.

Wieder bieten auf dem Schlossplatz und in der Vorburggasse regionale Weingüter und Winzervereine ihre besten Weine des vergangenen Jahres zum Verkosten an. Elf Keller sind dieses Jahr mit dabei. Ob das Staatsweingut Meersburg, der Winzerverein Hagnau, die Spitalkellerei Konstanz, Weingut Krause (Meersburg), Weingut Röhrenbach (Immenstaad), Weingut Kress (Überlingen), Weinbau-Destillate Bernhard (Daisendorf), Weingut Dilger (Bermatingen), Weingut Geiger (Riedetsweiler), Winzerverein Meersburg oder der Reblandhof Siebenhaller aus Kippenhausen, alle haben ihr Herzblut und ihr vollstes Engagement eingebracht, um das Bodensee-Weinfest wiederum zu einem Erfolg werden zu lassen. Am 12. September um 17 Uhr ist traditionell die Weinfesteröffnung auf dem Schlossplatz. Was wäre diese Eröffnung ohne die diesjährigen Weinhoheiten. Die Badische Weinprinzessin Larissa Zentner und die Bodensee-Weinprinzessin Isabel Schley werden zusammen mit Bürgermeister Martin Brütsch, Tourismuschefin Iris Müller und Fabian Dimmeler vom Badischen Weinbauverband das Glas erheben und der Menge zuprosten. Der anschließende Stubengang, ein Besuch sämtlicher Stände durch die Weinhoheiten, ist festes Ritual. Nach einem weinseligen Samstag ist der zweite Höhepunkt am Sonntag, 14. September, mit dem Weinfestfrühschoppen um 11 Uhr, von der Meersburger Knabenmusik musikalisch begleitet. Reiner Jäckle wird als Moderator Persönlichkeiten befragen. Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums wurden alle ehemaligen Weinprinzessinnen eingeladen. Bei so viel Weingenuss ist eine gute Grundlage dringend empfohlen. Für das kulinarische Erlebnis sorgen Meersburger Bäcker, Metzger und Fischer mit Kretzerfilet in Mandelbutter, einem saftigen Steak oder einer Riesenbrezel. Die Besucher haben die Qual der Wahl, können unter schattigen Schirmen sitzen und der vielfältigen Musik lauschen. Auf dem Schlossplatz und in der Vorburggasse buhlen an den drei Festtagen 16 Musikkapellen und Bands um die Gunst der Feiernden. Neben den bekannten Meersburger Klangkörpern wie Knabenmusik, Stadtkapelle und Akkordeon-Orchester Fiorini zeigen Blasmusikkapellen und Tanzbands aus der ganzen Region ihr Können. Und noch ein Kulturtipp: Am Tag des offenen Denkmals, am Sonntag, 14. September, gibt es zwei kostenlose Sonderführungen durch das Neue Schloss unter dem Motto "Purpur, Gold und Kobaltblau". Als Eintrittskarte gibt es wieder ein Probierglas, das vier Euro kostet und das es an allen vier Kassen gibt. Die Kassen befinden sich am Torbogen zum Rathaus, am Obertor, am Glatten Stein beim Staatsweingut und am Neuen Schloss in der Höllgasse. Sammler wissen, dass jedes Jahr ein neues Motiv auf dem Stielglas oder auch dem kleinen Glas, welches besser zu verstauen ist, erscheint, dieses ist aber noch ein Geheimnis.Sonderbusse: Die RAB-Seelinie bietet neben dem regulären Busverkehr von Friedrichshafen und Überlingen am Abend Sonderfahrten an. Zur Rückfahrt am Freitag und Samstag Sonderbusse ab "Meersburg Kirche" in Richtung Friedrichshafen jeweils um 19.49 Uhr, 20.49 Uhr, 22.24 Uhr und 23.56 Uhr, in Richtung Überlingen um 20.10 Uhr, 21.10 Uhr, 22.10 Uhr und 0.10 Uhr. Am Freitag und Samstag sind zwei Sonderbusse zusätzlich im Einsatz. Abfahrt in beide Richtungen um 23.10 Uhr. Es empfiehlt sich, mit dem Bus zu kommen, da in Meersburg nur wenige Parkplätze in der Altstadt vorhanden sind.Für die Kinder ist ebenfalls bestens gesorgt. Der Familientreff Meersburg bietet am Sonntag eine Betreuung am "Glatten Stein" an. Mit reizvollen Kinderspielen, kreativem Bastelangebot, dem beliebten Kinderschminken und vielem anderen werden die Kids bei Laune gehalten.Das Sicherheitskonzept hat sich bewährt und auch die Bändel für die Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren, die Weingenuss erlauben, werden wieder ausgegeben. Das Bodensee-Weinfest ist bekannt für seinen friedlichen Charakter und der Weinausschank ist begrenzt auf 23 Uhr und am Sonntag auf 22 Uhr.

11.9.2014 Konzert auf der neuen Orgel

In der Konzertreihe "Die neue Orgel erklingt" wird Ramona Hummel am morgigen Freitag, 12. September, "zur Marktzeit" um 10.15 Uhr, in der Meersburger Pfarrkirche die neue Orgel spielen, die durch das große Engagement der Bevölkerung erst möglich wurde. Die junge Organistin stammt aus Überlingen und studiert in Freiburg Kirchen- und Schulmusik mit Hauptfach Orgel bei Professor Martin Schmeding.

Nach einem Jahr Auslandsstudium in den USA, wo sie sich an der "Eastman School of Music" bei Professor David Higgs perfektionierte, studiert Ramona Hummel zusätzlich im Nebenfach Englisch. Sie nahm an verschiedenen Wettbewerben teil, besuchte Meisterkurse renommierter Organisten und übt verschiedene Organisten- und Konzerttätigkeiten aus. In der halbstündigen Orgelmusik zur Marktzeit spielt Ramona Hummel auf der neuen Orgel in der Pfarrkirche Meersburg Werke von Frescobaldi, Buxtehude, Muffat, Schumann und Brahms. Der Eintritt ist frei. Der Förderverein Orgelrenovierung Meersburg (FOM), der die Beschaffung des Instrumentes durch Spenden möglich machte, freut sich indes über regen Besuch und über Spenden am Ende des Konzertes, wie er in seiner Konzertankündigung schreibt.

11.9.2014 Fahrt zum Weihefest

Die Seelsorgeeinheit Meersburg und Immenstaad lädt am kommenden Sonntag, 14. September, zu einer Fahrt zum Engelweihefest nach Einsiedeln. "Dieses Fest ist das bedeutendsten Feste im Schweizer Wallfahrtsort Maria Einsiedeln und ein einzigartiges Erlebnis für alle Besucher", schreibt das katholische Pfarramt Meersburg.

Am Vormittag feiern die Teilnehmer die Orchestermesse mit, am Nachmittag besuchen sie die Vesper der Mönche mit dem berühmten Einsiedler Salve Regina, dann nehmen sie an der abendlichen Lichterfeier teil. "Der ganze Klosterplatz mit allen Gebäuden ist dann illuminiert von tausenden von Lichtern. Immer wenn das Fest, wie dieses Jahr auf einen Sonntag fällt, ist es besonders feierlich", heißt es in der Ankündigung. Daneben bestehe Gelegenheit zum Mittagessen, Spazierengehen, Anschauen des Tonbildes über das Kloster, und freie Zeit. Mitfahren kann jeder. Abfahrt mit dem Bus am Sonntag, 14. September: Oberuhldingen (Bahnhof):5.45 Uhr; Meersburg (Schützen): 6 Uhr; Immenstaad (Kirche): 5.40 Uhr; Hagnau (Gasthaus "Löwen"): 5.50 Uhr. Rückkunft gegen 23 Uhr (wegen der späten Lichterfeier). Anmeldungen sind im Pfarrbüro Meersburg möglich: Telefon 0 75 32/60 59.

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