Nachrichten aus Immenstaad und Umgebung

16.9.2014 Familientag beim Tennisclub

Foto Familientag beim Tennisclub Der Tennisclub Immenstaad organisiert am 20. September einen Familientag. Er will Kinder, aber auch Erwachsene für den weißen Sport begeistern.

Einen Familiennachmittag mit viel Spaß und Bewegung und Gratis-Angeboten organisiert der Tennisclub Immenstaad (TCI) am Samstag, 20. September, auf seiner Anlage im Sportzentrum. Los geht es um 14 Uhr. "Wir wollen vor allem Kinder und natürlich auch ihre Eltern ansprechen, aber es sind einfach alle willkommen, die mal in den Tennissport hineinschnuppern wollen", sagt Jugendwartin Palma Rockstroh. "Tennisspielen kann man in jedem Alter", ergänzt der Vereinsvorsitzende Alexander Mohr. "Anfangen kann man ab etwa drei Jahren und wir haben Mitglieder, die mit über achtzig Jahren noch regelmäßig spielen." Für alle, die den Sport mal ausprobieren wollen, wird am Familientag auf dem Hauptplatz ein kostenloses Probetraining mit einem staatlich geprüften Tennislehrer angeboten. "Es wäre schön, vorher zu wissen, wie viele daran teilnehmen wollen", sagt Palma Rockstroh und bittet um telefonische Anmeldung. "Dann können wir das besser koordinieren." Interessierte brauche keine Ausrüstung: "Schläger und Bälle können geliehen werden." Die anderen Plätze stehen zum freien Spiel zur Verfügung, soweit sie nicht für die Tennis-Olympiade oder die Tennisplatz-Rallye gebraucht werden. "Bei der Tennis-Olympiade können Eltern und Kinder die Stationen gemeinsam meistern", kündigt Rockstroh an. Sie verrät nur so viel: "Alle Stationen haben mit Bällen zu tun, Koordination und Ballgefühl sind gefragt - und natürlich Teamarbeit." Die Tennisplatz-Rallye hingegen fordere vor allem Kombinationsvermögen und Schnelligkeit. Auch dabei ist für viel Bewegung im Freien gesorgt. "Es ist schon eine Herausforderung, auf unserem großen Gelände mit Hilfe einer Karte die versteckten Stempel zu finden", sagt Rockstroh. Zum Gelände gehören nämlich nicht nur die sieben terrassenförmig angelegten Plätze, sondern auch eine sehr große Grünanlage - fast schon ein kleiner Wald. "Auch unsere Ballwand ist immer ein großer Spaß für die Kinder", sagt die Jugendwartin. So viel Bewegung macht hungrig. Für alle Kinder gibt es gratis Kuchen und Waffeln und "zur Abrundung des Programms grillen wir auch zusammen Stockbrot". Ein besonderes Zuckerl für alle hat der Tennisclub noch drauf gepackt: "Alle, die am Familientag kommen, erhalten einen Schnuppergutschein", sagt Alexander Mohr. "Damit dürfen sie noch bis einschließlich Oktober kostenlos unsere Anlage nutzen." Schon allein um sich die Anlage anzuschauen, lohne sich der Besuch beim Familientag, sagt Mohr außerdem: "Es ist eine der schönsten Tennisanlagen im ganzen Bodenseekreis." Von der großen Terrasse des Restaurants im Clubhaus könne man alle Plätze überblicken. "Und nach dem Spiel kann man dort gemütlich zusammensitzen und italienisches Essen genießen." Tennisclub Immenstaad Der Verein wurde 1958 gegründet und hat 190 aktive Mitglieder, 40 davon unter 18 Jahren. Vorsitzender ist Alexander Mohr, Stellvertreter Rüdiger Dobe, Kassierer Stefan Schaible, Schriftführer Alexander Domian, Sportwart Oliver Mohr und Jugendwartin Palma Rockstroh. Anmeldungen zum kostenlosen Probetraining beim Familientag am 30. September nimmt Palma Rockstroh entgegen, Telefon 01 72/8 22 54 70. Informationen im Internet: www.tc-immenstaad.de

16.9.2014 Drei Stimmen wie aus einem Guss

"Es ist sehr wohltuend, dass Sie uns diese Stille schenken", lobt Marita Hasenmüller die Zurückhaltung des Publikums. "Applaus ist das Brot des Künstlers", sagt ein Sprichwort - an diesem besinnlichen und stillen Sonntagabend in der gut gefüllten Immenstaader Pfarrkirche St. Jodokus gilt es nur bedingt.

"Brücken bauen mit neuen und alten Liedern: nachdenklich - tröstlich - hoffnungsvoll" ist keine leicht verdauliche Kost. Die Lieder und Texte handeln von Tod, Trauer, Trost und Abschied. Das Frauenvokalensemble "Anima" (Seele), dem neben Marita Hasenmüller außerdem Angelika Fischer und Sabine Hauke angehören, war mit diesem Programm bereits beim Katholikentag in Regensburg vertreten. Das Konzert in St. Jodokus ist nicht der fröhliche und lockere Abschluss eines wunderschönen Spätsommertages, denn es berührt und geht unter die Haut. "Was ist mit mir, wenn ich tot bin?" fragt Hasenmüller, die das Programm moderiert. Aus ihrer Feder stammen etliche der vorgetragenen Vertonungen und Lieder, darunter "Habt keine Angst meinen Namen auszusprechen" und "Es ist als würde die Sonne nie mehr scheinen". Das Repertoire des Trios reicht von klassischer Literatur bis hin zu Eric Claptons "Tears in Heaven". Wie es wohl sein wird im Himmel? Ob mit oder ohne Hasenmüllers Begleitung am Klavier: Der Gesang von "Anima" gibt einen Vorgeschmack darauf, wie es im Himmel klingen könnte. Bei "Amazing Grace" applaudiert das Publikum dann auch kräftig für drei Stimmen, die einander wunderbar ergänzen. Die Lieder greifen die unterschiedlichen Bilder auf, die Menschen in ihrer Auseinandersetzung mit Tod und Trauer nutzten, etwa das Bild der Begleitung. Julia von Hausmann schrieb vor 100 Jahren "So nimm denn meine Hände". In Augenblicken des Abschieds erkennt man, was wesentlich ist. "Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" intonieren die drei Frauenstimmen mehrstimmig. Die Zeit nutzen, die wir auf dieser Erde haben, fordert Hasenmüller auf, denn: "Was zählt ist nicht die Zahl der Jahre, die wir leben. Was zählt ist, wie viel Leben wir den Jahren konnten geben", singen Hasenmüller, Hauke und Fischer in einem anderen Lied. Dabei bezeugen sie immer wieder die Liebe Gottes, seine Begleitung und Schutz in schweren Zeiten. Schon die Psalmen der Bibel greifen das Thema auf. Felix Mendelssohn Bartholdy etwa vertonte Psalm 91 "Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, woher kommt mir Hilfe?" Dietrich Bonhoeffer schrieb im Angesicht des Todes "Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar". "Anima" beschenkt die Zuhörer mit wunderbaren Interpretationen bekannter und vertrauter Texte und Melodien. Und zum Abschluss gibt es kräftigen Applaus. Georg Brendle, der die Immenstaader Konzertreihe bereits seit 18 Jahren organisiert, umrahmte den Auftritt des Vokalensembles mit zwei Orgelstücken, dem Orgelkonzert in B-Dur (Opus 4, Nr. 2) von Georg Friedrich Händel und "Litanies" von Jehan Alain.

14.9.2014 Autofahrer kommt von Straße ab

Ein 21-Jähriger ist am Samstag bei Immenstaad von einer Straße abgekommen und hat zehn Obstbäume sowie Hagelschutz beschädigt, teilt die Polizei mit. Der Sachschaden wird auf rund 6000 Euro beziffert.

Zirka 6000 Euro Sachschaden entstand am Opel Zafira eines 21-Jährigen, teilt die Polizei mit. Der Mann ist am Samstagmorgen gegen 9.45 Uhr bei Hundweiler von der Kreisstraße 7782 abgekommen und zwischen Kippenhausen und Ittendorf in eine Obstplantage gefahren. Hierbei wurden zehn Obstbäume und Hagelschutz beschädigt. Diesen Schaden schätzt die Polizei auf 1000 Euro. Ob an einer Telefonleitung eines gestreiften Mastens Sachschaden entstand, ist noch unklar, berichtet die Polizei.

11.9.2014 "Ganes" zweimal im Winzerkeller

Foto "Ganes" zweimal im Winzerkeller Gleich zweimal tritt das Trio "Ganes" aus Südtirol an diesem Wochenende im Winzerkeller (Hauptstraße 29) in Immenstaad auf - am morgigen Freitag sowie am Samstag, jeweils um 20 Uhr. Ganes sind eigentlich Wasserwesen aus der uralten ladinischen Mythologie, magische Bachbewohnerinnen, Feen und Hexen zugleich.

Das Trio Ganes aber macht anschmiegsame intelligente Popmusik mit alpiner Tönung, die beflügelt wie ein Sonnenstrahl an einem kalten, verregneten Tag. Drei unverwechselbare Stimmen vereinen sich miteinander, mit den Geigen und mit der Idee von einem authentischen Umgang mit dem Leben. Die drei Südtirolerinnen aus dem Dolomitendorf La Val, die Hubert van Goisern auf seinem Konzertschiff als Sängerinnen, Geigerinnen und Percussionistinnen begleitet haben, klingen rätselhaft und melancholisch, freudvoll und erotisch zugleich. Ganes singen auf Ladinisch, der ureigenen Sprache der Südtiroler. Karten gibt es im Vorverkauf für 19 Euro bei Axel Töbel unter Telefon 0 75 45/29 16 und bei Optik Schadow in Immenstaad. An der Abendkasse kostet die Karte 20 Euro.

8.9.2014 Demokraten stellen sich der Diktatur an Bord

Foto Demokraten stellen sich der Diktatur an Bord Nur leichte Brise herrschte leider beim ersten Gemeinderats-Matchrace in Immenstaad. Die CDU und die Grünen teilen sich den Sieg

Schade, dass der Wind am Samstag die tolle Idee eines ersten Gemeinderats-Matchraces in Immenstaad nicht noch mehr unterstützt hat. Immerhin hatten sich nicht nur viele Mitglieder des veranstaltenden Yachtclub Immenstaad (YCI) inklusive der sechs erfahrenen Skipper auf das Experiment gefreut, sondern auch die 24 mehr oder weniger segelerfahrenen Kommunalpolitiker und Gemeindeverwaltungs-Mitarbeiter: Sie wollten auf baugleichen Schiffen, Boot gegen Boot, Fraktion gegen Fraktion, Politik gegen Verwaltung segeln, wollten sich auf Zeit der Diktatur (des Kapitäns an Bord) beugen und keine basisdemokratischen Abstimmungen vollziehen. Schlussendlich mussten Wettfahrtleiter Fabian Bach und Schiedsrichter Hermann Herburger aber das Segel-Regelwerk wälzen, denn wenn es eine Regatta gibt und auf dem Wasser nicht alle geplanten Rennen stattfinden können, muss eine andere Lösung - und kein Kompromiss - gesucht werden. Gleich nachdem am Freitag Skipper und Crews per Los zusammengefunden wurden, stand das erste Training an. Die einen gingen gleich wagemutig an Bord der beiden baugleichen B/One, welche dem YCI für diese Regatta kostenlos vom Matchcenter Langenargen zur Verfügung gestellt wurden. Andere Crews nutzen die Wartezeit für eine kleine Theoriestunde, was sich später auszahlen sollte, denn Segler und Nicht-Segler sprechen nun mal eine andere Sprache: Wörter wie Fall, belegen, Baum, Kopfschlag, Niedergang oder Wende haben im Politikdeutsch eben teils andere Bedeutung. Alle hofften, dass das Wetter am Samstag dem Projekt hold sei. Und das war es auch: Es war warm, sonnig und manchmal gab es auch einen Hauch Wind. Deshalb wurden aus den geplanten 18 Wettfahrten (inklusive Halbfinale und Finale) eben nur fünf. Aber die vom Immenstaader-Landesteg aus zuschauende Konkurrenz und alle anderen Zuschauer haben eine Menge erfahren über das Segeln und die Segler, denn der Life-Kommentator plauderte aus der Seekiste über Schuhgrößen, Regelverstöße, Erfahrungen der Skipper und auch über den Einfluss des Mannschafts-Gewichts auf die Bootsgeschwindigkeit. Bei dem vorherrschenden eher lauen Lüftchen war dieses nämlich fast genauso entscheidend wie das seglerische Können der Skipper. Die Mannschaften praktizierten in ihren Läufen eine unterschiedliche Trimmtechnik: Während Annika Rimmele die Hälfte der Bootsbesatzung unter Deck schickte, nutzte Sebastian Uecker seine Mitsegler zum Gewichts-trimm an Deck. Leider kam es jedoch zu keinem direkten Vergleich zwischen CDU und Grünen. Das schöne Sommerwetter erlaubte es dann, das Matchrace auf der Clubhaus-Terrasse gesellig und später mit Tanz ausklingen zu lassen. Die Stimmung war bestens und nicht nur Bürgermeister Jürgen Beisswenger lobte im Namen aller Teilnehmer diese ganz besondere Veranstaltung. Ergebnisse Punktgleich mit je zwei gewonnenen Läufen landeten auf Platz 1 Martina Mohr, Steffen Rötzer und Stefan Siebenhaller mit Skipper Sebastian Uecker (CDU) sowie Angelika Bauser-Eckstein, Markus Böhlen und Margarete Wiedmann (Grüne) mit Skipperin Annika Rimmele. Platz 3 teilen sich Andreas Graf, Heinolf Kielkopf, Hansjörg Obergfell (FWI) mit Skipper Oliver Hund und die beiden Verwaltungsmannschaften mit Bürgermeister Jürgen Beisswenger, Christine Böller, Björn Hoffmann und Skipper Uli Götsch und Stefan Böller, Marion Grau und Elke Schaar mit Skipper Bernd Rimmele. Die Crew der SPD, Ralf Deisenberger, Maurice Michling, Detlev Pape und Skipper Bodo Bertsch, wurde Sechster. (ga)

8.9.2014 Familientreff Immenstaad braucht neue Führung

Foto Familientreff Immenstaad braucht neue Führung Der Vorstand des Familientreffs Immenstaad e.V. ist nach Kritik zurückgetreten. Am 6. Oktober soll ein neuer Vorstand gewählt werden

Ab Montag, 6. Oktober, soll der Familientreff Immenstaad e.V. wieder einen handlungsfähigen Vorstand haben. Derzeit hat er mit Gudrun Schindel, seit sechs Jahren Kassiererin des Vereins, nur einen kommissarischen, denn in den vergangenen Tagen trat nicht nur Vorstandssprecher Thomas Störmer zurück und machte den Verein für "Große kleine Leut'" somit handlungsunfähig. Seine Vorstandskollegen Jasminka Hund (Sprecherin), Tanja Raither und Gerd Wiggenhauser (beide Beisitzer) legten ihre Posten ebenfalls nieder. Außerdem sucht der Verein erneut eine Teilzeit-Geschäftsführerin. Denn auch Dinah Günthör ist nicht mehr für Planung, Verwaltung, Personalangelegenheiten und andere Aufgaben zuständig. Maßgeblicher Auslöser für die Rücktritte war ein Brief an den Vorstand von engagierten Mitgliedern. Seit einigen Monaten macht das Rumoren im Familientreff in Immenstaad die Runde. Bei Mitarbeitern, Eltern und im Rathaus sorgten Entscheidungen der Führungsmannschaft für Unruhe und Ungewissheit. Nach der Neubesetzung der Geschäftsführerposition und zum Teil auch des Vorstands im Frühjahr kam es zu Kündigungen von Mitarbeitern, die dann wieder zurückgenommen wurden, zu notwendigen aber zu eiligen Neuregelungen im Bereich der Kleinkindbetreuung und zu einer generellen Umstrukturierung und Ausrichtung des Vereins. Die Veränderungen sorgten vor allem bei jenen für Sorge, die sich bisher stark im Verein engagierten und diesen seit 1997 mitgeformt haben, in enger Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung. Wie sehr Andreas Graf, Monika Knauer und Christine Heberle-Ortlieb der Familientreff am Herzen liegt, verdeutlicht ein Brief an den bisherigen Vorstand, der bei dessen letzter Sitzung vorgelesen wurde und schlussendlich zum Rücktritt der Sprecher führte. Die Geschäftsführer-Position war bereits vorher vakant und bereits Ende August im Gemeindeblatt beworben. Die Kritik der Briefunterzeichner richtet sich vor allem gegen die Umstrukturierung des Vereins, der sich nicht nur als Anbieter von flexiblen Kinderbetreuungszeiten, sondern auch als wichtige Plattform für Begegnung und Austausch zwischen Einheimischen und neu zugezogenen Immenstaadern sieht. Als optimale Ergänzung zum Kinder-Betreuungsangebot und überaus wichtig in der integrierenden Funktion stellte die Gemeindeverwaltung dem Familientreff nicht nur immer wieder ein sehr gutes Zeugnis aus, sondern unterstützte den Familientreff kontinuierlich und nach Kräften. Die Unterzeichner des Briefes baten den amtierenden Vorstand um die schnellstmögliche Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung und der Neuwahl des gesamten Vorstands. Per E-Mail teilte Vorstandsprecher Thomas Störmer am 2. September dann enttäuscht, weil engagiert Begonnenes nicht beendet werden konnte, allen Mitgliedern seinen und den Rücktritt seiner Vorstandskollegen mit. Die Vorbereitungen für Neuwahlen Anfang Oktober laufen auf Hochtouren: Der neue Vorstand soll aus im Verein bereits bewährten und neuen Mitgliedern bestehen, entsprechende Kandidaten gibt es bereits. Gemeinsam soll das Schiff Familientreff "Große kleine Leut'" wieder auf Kurs gebracht werden und neu Fahrt aufnehmen. Familientreff Der Immenstaader Familientreff "Große kleine Leut'" besteht seit 1997 und nutzt seit 1998 die Räume im Bürgerhaus. Der Verein bietet seinen Mitgliedern nicht nur ein flexibles Betreuungsangebot selbst für Krabbelkinder - in Ergänzung zu den fünf von der Gemeinde getragenen Kindergärten. Der Familientreff versteht sich darüber hinaus auch als Begegnungsplattform für junge und oftmals in Immenstaad neu lebende Familien. (ga) Informationen im Internet unter: www.familientreff-immenstaad.de

6.9.2014 Bergtour führt auf das Grünhorn

Die Ortsgruppe des Alpenvereins bietet eine Bergtour auf das Grünhorn (2039 Meter) an. Termin ist laut Mitteilung am Sonntag, 14. September.

Start in Baad, Talschluss Kleines Walsertal. Route: Derrajoch, Hochstarzel (1985 Meter), Grünhorn, Ochsenhöfer Köpfle (1950 Meter) und Muttelbergkopf (1989 Meter). Am Endpunkt der Tour, dem Walmendinger Horn, geht's mit der Bergbahn ins Tal. Rund 6,5 Stunden Gehzeit. Die Tour findet nur bei trockenem Wetter statt. Anmeldungen zum Planen von Fahrgemeinschaften bis Freitag, 12. September, bei Tourenbegleiter Wolfgang Nosse, Telefon 0 75 45/21 96.

5.9.2014 Stefanie Schmid neue Lehrvikarin

Foto Stefanie Schmid neue Lehrvikarin Im Rahmen eines Gottesdienstes am Sonntag wird in der evangelischen Kirche in Immenstaad die neue Lehrvikarin Stefanie Schmid vorgestellt. Sie bleibt zwei Jahre und wird anfangs in erster Linie Religionsunterricht in Immenstaad und Markdorf geben.

Das Vikariat folgt ja bei der Ausbildung evangelischer Pfarrer auf das mit dem ersten Examen abgeschossene Theologiestudium. Wo haben Sie studiert? An verschiedenen Orten, die letzten Jahre war ich in Heidelberg. Zwischen dem Studium und dem Einstieg in die Gemeindearbeit jetzt bin ich noch vier Monate durch die Welt gereist. Wann sind Sie hier angekommen? Vor drei Tagen. Hatten Sie schon Gelegenheit, sich etwas umzuschauen? Leider nicht viel. Für richtige Ausflüge hat es noch nicht gereicht, aber natürlich war ich schon am See. Von den ersten Eindrücken her kann ich zumindest sagen, dass mir Immenstaad und die Umgebung sehr gefallen. Und Frau Schüßer hat mich sehr gut aufgenommen und eingeführt. Wie kam es, dass Sie nach Immenstaad gekommen sind? Hatten Sie schon vor Ihrer Tätigkeit hier einen Bezug zum See? Die Landeskirche teilt die Plätze für das Vikariat zu. Man kann aber Wünsche äußern. Und ich wünschte mir, hierher zu kommen, weil ich die Region noch nicht kenne. Ich hatte Glück, dass mein Wunsch erfüllt wurde. Wo haben Sie bisher die Schwerpunkte gesetzt? Was interessiert Sie besonders? Mein Studienschwerpunkt war das Alte Testament, alles was mit dem hebräischen Teil der Bibel zu tun hat, und systematische Theologie. Da geht es darum, bestimmte Begriffe zu füllen, so wie "Was heißt Gott? Was hängt mit Jesus Christus alles zusammen?" Was werden hier in Immenstaad Ihre Aufgaben sein? Mein erster Schwerpunkt wird ganz klar der Religionsunterricht an Schulen sein, in Immenstaad und in Markdorf. Dann kommt auch der Konfirmanden-Unterricht und irgendwann auch Gottesdienste dazu. Die werde ich erst mithalten und nach einiger Zeit auch selber halten. Nicht zuletzt gehört auch das ganze Organisatorische in der Gemeinde dazu - das war im Studium nicht dabei. Und der direkte Kontakt zu den Menschen in der Gemeinde, nehme ich an. Auf jeden Fall. Der wird auch durch die Gruppen und Kreise kommen, in die ich natürlich auch gehen werde. Worauf freuen Sie sich besonders? Da gibt es zwei Dinge. Durch meine vielen Reisen ist mir die Ökumene wichtig und die interkulturelle Arbeit. Hier in Immenstaad gibt es ja einen Frauenkreis, der interkulturell arbeitet. Insgesamt bin ich schon sehr neugierig und gespannt auch die Arbeit, die sich doch sehr von dem unterscheidet, was ich im Studium gelernt habe. Wie lange werden Sie in Immenstaad sein? Zwei Jahre. Wo werden Sie wohnen? Jetzt wohne ich noch in Friedrichshafen, aber zum Glück habe ich ab Ende September etwas direkt in Immenstaad gefunden. Es ist hier gar nicht so einfach, eine Wohnung zu finden. Wie wird es nach den zwei Jahren für Sie weitergehen? Für meine Arbeit im Lehrvikariat werde ich benotet. Es führt zum zweiten theologischen Examen. Im Anschluss geht es dann ins sogenannte Pfarrvikariat, in dem man vor allem in Verwaltungsaufgaben eingeführt wird. Es geht also nicht wieder an die Uni zurück - auch wenn Teile der Ausbildung mich immer wieder nach Heidelberg führen werden. Und dann geht es in eine eigene Gemeinde? Das hoffe ich, ja. Zur Person: Stefanie Schmid Stefanie Schmid ist in Leonberg geboren. Sie hat am 1. September ihr Lehr-Vikariat bei der evangelischen Kirchengemeinde in Immenstaad begonnen. Ihr Erstes Theologisches Examen legte Schmid in Heidelberg ab. Am Sonntag wird sie beim Gottesdienst, der um 10 Uhr beginnt, offiziell der Gemeinde vorgestellt. (gik)

4.9.2014 Matthias Röhrenbach spricht über Geschichte des Weinbaus in Immenstaad

Foto Matthias Röhrenbach spricht über Geschichte des Weinbaus in Immenstaad Am Freitag stellt Winzer Matthias Röhrenbach im Winzerkeller Immenstaad die Geschichte des Weinbaus im Ort vor. Begleitet wird der Vortrag von Häppchen und Musik.

"Ohne den Bodensee wäre das Klima nicht so, dass man hier Weinbau betreiben könnte in dieser Breiten- und Höhenlage", sagt der Winzer Matthias Röhrenbach. Deshalb wird es in seinem Vortrag "Geschichte des Weinbaus in Immenstaad und am Bodensee" am Freitag, 5. September, ab 19.30 Uhr im Winzerkeller auch um die Entstehung der Bodenseelandschaft gehen. "Das wird keine Weinprobe an sich, vielmehr begleiten Wein, feine Häppchen und Musik den Vortrag", stellt Matthias Röhrenbach klar. Er will Wissenswertes und Unterhaltsames für diesen Vortrag bündeln. Schon 1982, als die ersten Immen staader Heimatblätter erschienen, wurden Artikel dem Thema Wein gewidmet und enthielten "Erinnerungen eines Rebmanns". Über viele Jahrhunderte und bis ins Frostjahr 1956/57 war der Weinbau der einzige Erwerbszweig in Immenstaad und der Wein war im Ort in den "bitterarmen Zeiten ein gefragter Sorgentröster", erzählt Röhrenbach. Er arbeitete sich in den vergangenen Wochen durch alte Niederschriften, durchforstete das Archiv des Immen staader Heimatvereins und des Rathauses, erfuhr Überliefertes von alten Winzern wie seinem Vater und kann so ein sehr vielseitiges Bild über die Geschichte des Weinbaus in Immenstaad zeichnen. Und er kennt Geschichten, die sich darum ranken. Nicht nur ein Amtmann notierte, dass "der Ort am Sonntag nicht zu regieren war, weil sich die Einwohner zu viel des eigenen Nasses eingeflößt haben". Vor allem die Sammlung des Heimatvereins, der den Vortrag von Matthias Röhrenbach mit vielen Bildern aus dem eigenen Archiv und aus privaten Sammlungen illustrieren wird, ist eine wahre Fundgrube. Von 1890 stammen die ältesten Bilder. Einige zeigen, wie weit die Reben in den Ort hinein reichten oder wie der Hohberg nach dem Frostjahr ohne Reben aussah. Dass Immenstaad auch einmal einen Winzerverein hatte, dürfte wohl nur wenigen bekannt sein. Er war 1897 gegründet worden und auch die Winzer aus Kippenhausen gehörten dazu, obwohl Kippenhausen damals noch lange nicht zu Immenstaad gehörte. Mehrere Familien betrieben bis zur Gründung des Winzervereins gemeinsam Massen von Torkel (große Baumpressen), die später von technischen Neuerungen abgelöst wurden. Auch um die wechselvolle Geschichte des Kirchbergs, der einst zu Salem gehörte, wird es in dem Vortrag am Freitagabend gehen. Karten gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse für 20 Euro.

3.9.2014 Yachtclub: Matchrace-Premiere mit Gemeinderat und Rathausmannschaft

Foto Yachtclub: Matchrace-Premiere mit Gemeinderat und Rathausmannschaft Am Samstag hat in Immenstaad ein ungewöhnliches Matchrache Premiere: Unter dem Kommando erfahrener Segler des Yachtclubs Immenstaad treten Teams aus dem Gemeinderat und der Rathausverwaltung gegeneinander an.

Boot gegen Boot, erfahrene Skipper mit unerfahrenen Crews auf baugleichen Schiffen, kurze Matches in Ufernähe: Am Samstag, 6. September, erlebt Immenstaad seine Matchrace-Premiere, die auch für Landratten interessant ist. Anders als in Langenargen, wo jährlich an Pfingsten die weltbesten Matchrace-Segler ihr Können in der Einheitsklasse B/One messen, gehen in Immenstaad Kommunalpolitiker und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung an Bord eben jener Schiffe. Gesteuert werden diese von Regatta erfahrenen Seglern des Yachtclubs Immenstaad (YCI). Vor dem ersten Training am Freitagnachmittag werden die Skipper ausgelost. Erst dann wissen die Mannschaften von Freien Wählern, CDU, Grünen, SPD und Rathaus, wer ihr Käpt'n sein wird und deshalb an Bord das Kommando hat. "Wir wollten mal etwas zusammen mit der Gemeinde machen", erklärt Wolfgang Hiss, Vorsitzender des YCI, im Pressegespräch. Die Wassersportler haben ihr Gelände von der Gemeinde gepachtet und wollen mit der Aktion den Gemeinderäten und Verwaltungsmitarbeitern ihren Sport näher bringen. Das sollte durch die Live-Kommentierung der Wettfahrten durch Bernd Hummernbrum auch für die hoffentlich zahlreichen Zuschauer an Land gelingen, wenn es am Samstag zwischen 10 und 17 Uhr auf dem Wasser ernst wird. So nah wie möglich unter Land und mit einer (imaginären) Ziellinie in Nähe des Landestegs ist das sportliche Ereignis, bei dem der Spaß im Vordergrund stehen soll, sehr publikumsfreundlich geplant. Die Wettervorhersagen sind gut, und da den B/One-Booten auch leichte Winde genügen, steht einem Segelvergnügen kaum etwas im Weg. Das Team des Club-Restaurants wird nicht nur die Mannschaften bewirten, sondern auch die Zuschauer. Beim Matchrace starten pro Runde immer zwei Boote, ein Match dauert etwa 15 Minuten. Zu unterscheiden sind die vier Fraktions- oder Rathaus-Mannschaften (jene mit oder ohne Bürgermeister Jürgen Beisswenger) an Symbolen. Auf den kleineren Sportsegelbooten sind neben dem Skipper drei mehr oder weniger erfahrende Crewmitglieder gefordert. Sie müssen sich dem Diktat des Steuermannes beugen - eine Team bildende Maßnahme noch vor der Verpflichtung des neuen Gemeinderats am 15. September. "Über Sieg und Niederlage entscheidet nicht der Skipper allein", sagt Wolfgang Hiss, selbst erfahrener Regattasegler, und so sollen sich alle an spannenden Kurzregatten freuen können. Dass dieses Matchrace stattfinden und der YCI einmal mehr einen neuen Akzent im Regattakalender setzen kann, verdankt der Club auch seinen guten Kontakten zum Match-Center Langenargen, das für diese Gemeinderat-Matchrace-Premiere die wendigen B/One-Boote zur Verfügung stellt.

3.9.2014 Polizeieskorte zu den Eltern

Beamte des Polizeipostens haben in Immenstaad einen Fünfjährigen wohlbehalten zu dessen Eltern gebracht. Der Junge ist von einem Minigolfplatz aus zu einer Erkundungstour gestartet und hat nicht mehr zurückgefunden, heißt es im Polizeibericht.

Ein Junge hat am Dienstagnachmittag kurzzeitig für Aufregung gesorgt. Er war mit seinen Eltern bei einem Minigolfplatz und plötzlich verschwunden. Der Fünfjährige ist wenig später von Beamten des örtlichen Polizeipostens, die auf ihrer Streifenfahrt von den besorgten Eltern angesprochen wurden, im Ort angetroffen und zurückgebracht worden. Offensichtlich hatte der Junge die Orientierung verloren.

1.9.2014 Fete endet mit Bußgeld

Ein Mann muss Bußgeld sowie die Einsatzkosten einer Streife bezahlen, teilt die Polizei mit. Der Mann hat zu laut bis gegen 2.30 Uhr nachts gefeiert.

Ein Bußgeld wegen Lärmbelästigung und die Kosten für die zweimalige Anfahrt einer Streifenwagenbesatzung erwarten einen 51-Jährigen, der in der Nacht zum Sonntag zu laut mit seinen Gästen feierte. Dies geht aus dem Polizeibericht hervor. Obwohl ihm die Polizei gegen 22.30 Uhr beim ersten Einschreiten nach Anwohnerbeschwerden die Konsequenzen aufgezeigt hatte, gingen kurz vor 2.30 Uhr erneut Beschwerden beim Polizeirevier ein, weshalb die Polizei erneut tätig werden musste und der Ruhestörung ein Ende setzte.

1.9.2014 Toller Auftakt und feuchter Sonntag beim Immenstaader Weinfest

Foto Toller Auftakt und feuchter Sonntag beim Immenstaader Weinfest Ein Erfolg war das Weinfest in Immenstaad am Samstag und am Sonntagvormittag. Der Regen sorgte dann allerdings für weniger Besucher.

"So einen schönen Abend wie gestern gab es lange nicht", sagte Ruth Höft von der Immenstaader Tourist-Info am Sonntag, "den Leuten hat das einfach gefehlt." Fast 3000 Besucher zog es alleine am Samstag zum Weinfest auf den Immenstaader Rathausplatz. Am Sonntag waren es bei dunklen Wolken zum Frühschoppen und Regenschauern im Anschluss etliche weniger, aber insgesamt sind die Veranstalter sehr zufrieden. "Die Stimmung ist bei einem Weinfest einfach anders als bei einem Bierfest", sagte Axel Töbel, bestens gelaunt am Samstagabend. "Ich habe noch nicht erlebt, dass vom Wein jemand aggressiv geworden ist." Hubert Lehle bestätigt: "Jung und Alt feierte fröhlich und friedlich bis weit nach Mitternacht. Es war einfach eine Freude". An den Tischen und Bänken waren schon bald nach Öffnung des Platzes kaum noch Plätze zu finden. Später wurde es "richtig schön voll, aber trotzdem gab es genug Platz, um mit vielen ein Schwätzchen zu halten", so Hubert Lehle weiter. "Aufgehts" sorgte mit schmissiger Musik gleich zum Auftakt für Stimmung und begleitete Bodensee-Weinprinzessin Isabel Schley zur Eröffnung des Fests zur Bühne. Nicht nur am Anblick der Prinzessin konnten sich die Besucher erfreuen, sondern auch am Prinzessinnen-Wein, den die Winzer zum Weinfest in ihre Auswahl aufgenommen hatten. Diesen Kerner ziert nicht nur das Konterfei der Prinzessin, als gelernte Weinküferin hat sie ihn auch selbst ausgebaut. Immenstaader Vereine sorgten mit frisch gebrutzelten Felchen und Steaks, Salaten und mehr für die richtige Unterlage und für noch mehr Auswahl an Weinen und anderen Getränken. Zur Musik von "Mirage" schwangen viele bis spätabends das Tanzbein. Zum Frühschoppen am Sonntag wurden alle, die sich nicht von dunklen Wolken schrecken ließen, mit einem tollen Konzert des Musikvereins belohnt. Schon die spanischen Klänge des "Concierto de Aranjuez" allein waren den Besuch wert. Beim später einsetzenden Regen lichteten sich die Reihen und die Sonnenschirme mussten sich als Regenschirme bewähren.

30.8.2014 Bodensee-Weinprinzessin eröffnet Immenstaader Weinfest

Foto Bodensee-Weinprinzessin eröffnet Immenstaader Weinfest Zum Weinfest werden mehr als 4000 Besucher erwartet. Die Bodensee-Weinprinzessin Isabel Schley kommt zur Eröffnung.

Wenn sich am Samstagabend in Immenstaad die Rathausfenster öffnen und die lustigen Blasmusikanten von "Aufgehts" eine Fanfare schmettern, signalisiert das erstens den Beginn des 38. Immenstaader Weinfests und zweitens bedeutet es: "Platz da für eure Majestät Isabel Schley, die amtierende Bodensee Weinprinzessin." Die Hoheit aus Daisendorf kommt in Begleitung von Bürgermeister Jürgen Beisswenger und Winzern im Küferhemd, die erste Kostproben heimischer Tropfen ausschenken. Wohl dem, der dann schon ein Weinglas hat, denn er kann mit der Weinprinzessin anstoßen. Das Weinglas ist seit 38 Jahren die "Eintrittskarte" zum Weinfest. Es kostet 3 Euro und ist an beiden Tagen gültig. In diesem Jahr schmückt die Lädine mit ihrem neuen Segel das Weinglas. Insgesamt warten 4100 dieser Weingläser auf neue Besitzer. Prinzessin Isabel geht von Tisch zu Tisch und unterhält sich ein bisschen mit den Gästen. "Die Weinprinzessin ist eine Prinzessin zum Anfassen, das finden vor allem die Kinder ganz toll", sagt Ruth Höft, die in der Tourist-Information für die Feste zuständig ist. Spaß werden die Kinder sicher auch am Sonntagmorgen beim Kinderflohmarkt auf der Wiese unterhalb der Wohnanlage haben, während die Erwachsenen ab 11 Uhr dem Frühschoppenkonzert des Musikvereins Immenstaad lauschen. Wer das Tanzbein schwingen möchte, ist Samstagabend gut bedient, wenn die Unterhaltungsband "Mirage" ab 19 Uhr zum Tanz aufspielt. Der "Kehlbachexpress" sorgt am Sonntag ab 15 Uhr für Stimmung mit zünftiger Unterhaltungsmusik. Ausreichend Parkmöglichkeiten gibt es an der Linzgauhalle. Wie schon in den beiden Jahren zuvor findet parallel zum Weinfest tagsüber am Landungssteg ein Kunstmarkt mit 20 Ausstellern statt. Diesmal jedoch an beiden Tagen, Samstag ab 10 Uhr und Sonntag ab 11 Uhr. Im Angebot sind Schmuck, Keramik, Glas und vieles mehr. Für das leibliche Wohl haben die örtlichen Vereine und Organisationen neun Versorgungsstände rund um den Rathausplatz aufgebaut. Hier gibt es nicht nur edle Tropfen von den umliegenden Weinbergen, sondern auch Waffeln, Felchen, Maultaschen, Wurstsalat und Deftiges vom Grill. Am Sonntagnachmittag werden zusätzlich Kaffee und Kuchen am Stand vom Familientreff angeboten. Und sollte sich wider Erwarten ein Regentröpfchen auf den Rathausplatz verirren, wird ihn Prinzessin Isabel einfach überstrahlen. Ruth Höft und die vielen Helfer auf dem Rathausplatz sind sich einig: "Abg'sagt wird nix!" Und die Musiker ergänzen: "Auf geht's!"

30.8.2014 47-Jähriger zuhause überprüft

Ein 47-jähriger Autofahrer erhielt nach einem Hinweis von Zeugen zuhause Besuch von der Polizei und wurde auf Alkohol überprüft.

Wegen einer Trunkenheitsfahrt und Beleidigung ermittelt die Polizei gegen einen 47-Jährigen, der in der Nacht zum Freitag aufgefallen war. Zeugen hatten den alkoholisierten Mann nach Mitteilung des Polizeipräsidiums Konstanz beim Einsteigen in ein Auto beobachtet und die Polizei verständigt. Beamte des Polizeireviers konnten den 47-Jährigen wenig später zu Hause antreffen und überprüfen. Auf richterliche Anordnung veranlassten sie bei dem Mann die Entnahme einer Blutprobe. Bei den polizeilichen Maßnahmen wurde einer der Beamten von dem 47-Jährigen beleidigt, heißt es im Polizeibericht.

29.8.2014 Matthias Röhrenbach informiert über Weinbau

Foto Matthias Röhrenbach informiert über Weinbau Die "Geschichte des Weinbaus in Immenstaad und am Bodensee" ist Thema eines Vortragabends am 5. September im Winzerkeller. Veranstalter ist der Heimatverein

Im Vergleich zu früheren Zeiten gibt es heute in Immen staad zwar immer noch eine Menge Rebflächen, aber viel weniger Torkel. Warum das so ist und wie es einst war? Der "Geschichte des Weinbaus in Immenstaad und am Bodensee" können alle Interessierten am Freitag, 5. September, ab 19.30 Uhr auf den Grund gehen. Der Heimatverein Immenstaad lädt im vorderen Teil des Winzerkellers zu einem gastlich-informativen Abend zu eben diesem Thema ein. Weinbau hat in Immenstaad eine sehr lange Tradition und auf deren Spuren nimmt Immenstaads Winzer am See, Matthias Röhrenbach, in einem spannenden, fundierten und unterhaltsamen Vortrag gerne alle Gäste des Abends mit. Bildern aus dem Fundus des Heimatvereins untermalen den Vortrag, in dem es auch um die Winzerfamiliengeschichte der Röhrenbachs gehen wird. Die ist nämlich ganz eng mit dem Anbau des Müller-Thurgau auf dieser Seeseite verbunden. Matthias Röhrenbach wird aber auch Erklärungen dafür liefern, warum die vielen Torkel dem Zahn der Zeit zum Opfer fielen. Humor- und temperamentvoll wird Matthias Röhrenbach über die Besonderheiten der Bodensee-Weinbauregion berichten und garantiert die eine oder andere Anekdote einflechten. Dazu gibt es fünf Weine und kleine regionale Häppchen zu verkosten sowie Musik mit dem Trio Bruno R./Stefan M./Hans S.. Eingeladen sind alle Feriengäste und Immenstaader zu diesem lehr- und genussreichen Abend des Weines im Kär, in den ab 18.45 Uhr Einlass gewährt wird. Karten für 20 Euro gibt es ab sofort im Vorverkauf bei Augenoptik Schadow, in der Immenstaader Bachstraße beziehungsweise auch telefonisch unter Telefon 0 75 45/27 97.

27.8.2014 Vier Mädchen helfen Kindern in Uganda

Foto Vier Mädchen helfen Kindern in Uganda Die Freundinnen Hanna Maichle, Lucy Baumgart, Kara Watzinger und Sophie Raffin haben beim Dorffest in Kippenhausen eine Spendenaktion initiiert, die auf riesige Unterstützung durch Vereine und den Ortsvorsteher stieß. Am Ende kamen fast 2000 Euro zusammen, um für einen Kindergarten in Uganda eine Ziegenherde und Hühner zu kaufen.

Es waren vier Freundinnen, die hatten im Kommunionunterricht gut aufgepasst und gelernt, dass es den Kindern nicht überall auf der Welt so gut geht wie in Kippenhausen. Besonders in Afrika leben viele Kinder ohne Eltern und haben nicht mehr als einen Teller Maisbrei am Tag. Also beschlossen Hanna Maichle, Lucy Baumgart, Kara Watzinger und Sophie Raffin, Geld für diese Kinder zu sammeln, damit es ihnen ein wenig besser geht. Die Mädchen verkauften im Neubaugebiet Steine am Straßenrand und boten den Damen frischen Lack für ihre Nägel an, aber am Ende war nur ein lächerlich kleiner Betrag in ihrer der Kasse. Größeres müsste geschehen, dachten die Mädchen. Sie malten Bilder und boten sie zum Kauf an, sie studierten Tanzdarbietungen ein. Aber es blieb dabei: Nach vielen Mühen und Anstrengungen waren nur 10 Euro zusammengekommen. Mama Raffin imponierte die Hartnäckigkeit der Mädchen und sie fragte: "Würdet ihr auch euer altes Spielzeug verkaufen?" Die Freundinnen willigten sofort ein. Also fragte Ellen Raffin den Ortsvorsteher Martin Frank, ob er beim Dorffest einen Kinderflohmarkt für den guten Zweck erlaubt. Der war begeistert. Die Frage war nur: Für welchen guten Zweck? Ellen Raffin hatte von einem Mann gehört, Karl Pfeifer, der in der Kreisstadt wohnt und schon oft Spenden für Milchkühe in Afrika gesammelt hat. Doch als sie ihn um seinen Rat fragte, sagte Karl Pfeifer, er kenne wohl einen armen Kindergarten in Masaka, aber eine Kuh sei leider viel zu teuer und brauche zu viel Pflege. Eine Ziege dagegen sei pflegeleicht und in Uganda schon für 120 Euro zu haben. So entstand das Projekt "Kinder für Kinder - Eine Ziege für Uganda". Als das Projekt einen Namen hatte, geschahen wundersame Dinge: Die Kindergartenkinder in Uganda fingen an, wie wild Strohpüppchen, Hüte und Täschchen zu basteln, damit sie auch einen Teil zu der Ziege beitragen konnten. Und als das Dorffest gekommen war, sammelten alle Kippenhauser Vereine, Ministranten, Musiker und der Ortsvorsteher Spenden für das Projekt. Am meisten aber strengten sich die Flohmarkt-Kinder an. Alle gaben die Hälfte vom Verkaufserlös ihres Spielzeugs ab, manche sogar ihre ganzen Einnahmen. Und als abends am Dorfbrunnen der Spendenscheck überreicht wurde, stand darauf die Zahl 1929,66 Euro. Karl Pfeifer war gerührt, Ellen Raffin wurde von ihren Freundinnen, die ebenfalls alle mitgeholfen hatten, mit einer goldenen Ziege geehrt, und die ganze Festgemeinde applaudierte den tollen Freundinnen. Sie waren sehr zufrieden, denn das Geld reicht jetzt für eine ganze Ziegenherde, für ein paar Hühner und für Saatgut. Das ist wichtig, denn viele der 70 Kinder in dem Kindergarten in Uganda sind Waisen aus dem benachbarten Elendsviertel, die sich sehr über ein Glas Ziegenmilch zum Maisbrei freuen.

25.8.2014 Dorffest in Kippenhausen - ein Dorffest für Alle

Foto Dorffest in Kippenhausen - ein Dorffest für Alle Beim Dorffest in Kippenhausen herrschte gute Stimmung. Rund 1929 Euro kamen für eine "Ziege für Uganda" zusammen.

Dorffest in Kippenhausen, das hat was von einem riesigen Familienfest. Jeder kennt jeden und alle helfen mit. Feriengäste und Besucher aus den Nachbargemeinden werden herzlich aufgenommen und jeder fühlt sich rundum wohl. So war es auch wieder am Wochenende. Immenstaads Männerchor gestaltete den Festgottesdienst mit Pater Klaus Walter in der voll besetzten Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt und zum anschließenden Frühschoppen spielte der Musikverein Immenstaad auf. Für Kinder wurde in Kippenhausen sowieso schon immer viel geboten, sehr beliebt sind das Kasperltheater, bei dem Ortsvorsteher Martin Frank im Rathaus persönlich zu den Figuren greift und die Riesenrutsche vom Pfarrgemeinderat, die auch mutige Erwachsene vor Freude strahlen ließ. Aber in diesem Jahr war besonders viel los: Zum ersten Mal gab es einen Kinderflohmarkt und ein Aktionszelt mit Tattoo-Bemalung und Basteln. Der Grund war eine Spendenaktion, zu der die Kommunionkinder die Idee hatten. Mama Ellen Raffin hat geholfen, sie umzusetzen. 120 Euro für eine Ziege in Uganda wollten die Kinder sammeln. Am Ende standen stolze 1929,66 Euro auf dem Spendenscheck, den Karl Pfeifer entgegen nehmen konnte. Der Friedrichshafener engagierte sich seit vielen Jahre für das Kolping-Projekt "Milchkühe für Afrika" und betreut jetzt den Kindergarten "Birimuye", in dem die Ziege die Grundlage für eine zweite Mahlzeit sein soll. An einem Info-Stand konnte man sich über den Kindergarten und das Projekt schlau machen und sogar Bastelarbeiten aus diesem Kindergarten erstehen. Kulinarisch war das Dorffest auch in diesem Jahr äußerst vielfältig, dafür haben Privatköche, Vereine und Gastronomen gemeinsam gesorgt und auch musikalisch war es ein Sahnestückchen dank Musikverein Immenstaad, "Hotzenplotzer Musikanten" und "Two for you". Zum Schluss aber waren es wieder die heimischen Blasmusiker von "Aufgehts", die zwischen den Biertischen dafür gesorgt haben, dass das Dorffest so familiär gemütlich ausgeklungen ist. Dass es Samstagabend geregnet hatte, war da schon so gut wie vergessen.

24.8.2014 Drei Schwerverletzte durch Wendemanöver

Drei Schwerverletzte und ein Gesamtschaden von rund 23.000 Euro sind die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls, der sich am Freitag, gegen 18.20 Uhr, auf der B 31, auf Höhe Schloss Kirchberg ereignete.

Eine 43-jährige Fahrerin eines in Richtung Hagnau fahrenden VW entschloss sich nach Mitteilung der Polizei, wegen des stockenden Verkehrs zu wenden und wieder in Richtung Immenstaad zu fahren. Hierbei übersah sie zwei nachfolgende Motorradfahrer, die an der Fahrzeugkolonne vorbeifuhren. Beide Motorradfahrer prallten in die linke Fahrzeugseite des wendenden Autos und stürzten auf die Fahrbahn. Die Autofahrerin und ein 23-jähriger Motorradfahrer wurden mit schweren Verletzungen durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser eingeliefert. Der zweite, ebenfalls schwer verletzte 20-jährige Motorradfahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Feuerwehr von Immenstaad war mit einem Fahrzeug und sieben Einsatzkräften am Unfallort. Der Verkehr musste von der Polizei geregelt werden.

23.8.2014 Zauberei und Kasperle-Theater im Aquastaad Immenstaad

Foto Zauberei und Kasperle-Theater im Aquastaad Immenstaad In Immenstaad im Aquastaad bereitet Zauberer Pfiffikus gemeinsam mit der Euromaus vom Europark bei der Aktion "Dein schönster Ferientag" den Kindern Freude.

Oh Nein! Im Tierbuch sind keine Tiere mehr! Mit Zauberpuste und Zauberfingern bringen die Kinder Tiere und Farbe zurück ins Buch. Die Freude in Immenstaad im Aquastaad bei "Dein schönster Ferientag" merkt man ihnen an. Kinderlachen beim Ferienspaß in Immenstaad. Zum fünften Mal laden Bad Dürrheimer Mineralwasser, SÜDKURIER und die Seewoche zum Kasperletheater, Tanzen, Zauberei und Apfelschorle ein. Zauberer Pfiffikus lehrt den Kindern das Zaubern. Ihr hilfreicher Zauber atem und ihre lauten Stimmen werden oft benötigt. Der neunjährige Carlos hat es geschafft, ein Ei verschwinden zu lassen. Danach kann Carlos es wieder herzaubern, obwohl Zauberer Pfiffikus, Dieter Sirringhaus, es vorher ganz klein gerieben hat. Auch Paula darf zaubern. Sie soll die Tücher im Sack verschwinden lassen. Aber als sie sie wieder herausholt sind Knoten darin. Die Knoten wieder heraus zu zaubern ist für die kleine Magierin kein Problem. Aber auch die Euromaus vom Europapark kommt gut an. Alle Kinder machen mit bei Tanz und Polonaise. "Die Maus hat mir am besten gefallen", sagt Lena. Dann dürfen zehn Kinder auf die Bühne kommen. Beim "Ja-Nein"-Spiel ist Jenna ganz vorne mit dabei. Die Kinder lieben Bello, den frechen Hund im Kasperletheater. Als Bello versucht das Mitbringsel für die Oma vor den Räubern zu retten, helfen die Kinder lautstark. Bello bringt Kinder und Eltern auch zum Lachen, wenn er Seppl naseweis Antworten gibt. "Guck mal, da ist eine Gräfin", sagt der Bello zum Seppl. "Ich sehe gar keine", wundert sich Seppl. "Doch, die Fotogräfin", kichert Bello. "Die sieht ganz platt aus", behauptet er keck. Als Seppl das überhaupt nicht erkennen kann, erklärt er: "Na, die ist doch von der Presse!" Die Stimmung beim Theater ist super. Die Kleinen lachen sich bei Bellos gereimten Antworten kaputt. "Jetzt sei doch endlich brav!", weist ihn Dieter Sirringhaus in die Schranken. "Ich bin doch kein Schaf", entgegnet Bello. Heute wird in Friedrichshafen ab 15 Uhr im Gondelhafen der nächste Stopp der Tour sein.

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