Nachrichten aus Immenstaad und Umgebung

21.12.2014 Mit 2,4 Promille mehrere Unfälle verursacht

Eine 38-jährige Frau steht im Verdacht, mehrere Verkehrsunfälle unter Einfluss von übermäßigem Alkoholkonsum verursacht und sich unerlaubt von den jeweiligen Unfallstellen entfernt zu haben.

Ein Zeuge hatte der Polizei bereits am vergangenen Mittwoch gegen 22 Uhr mitgeteilt, dass in der Happenweilerstraße ein demolierter Nissan Qashqai steht. Die Fahrerin war offensichtlich gegen einen Baum gefahren und verschwunden, teilte die Polizei mit. Beamte fanden die Frau später in ihrer Wohnung. Spontan habe sie eingeräumt, mit dem Auto unterwegs gewesen zu sein. Ein Atemalkoholtest der offensichtlich "unter Strom" stehenden Frau ergab einen Promillewert von 2,4. Sie wurde auf richterliche Anordnung zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht, heißt es weiter in der Mitteilung. Der Führerschein der 38-Jährigen wurde beschlagnahmt. Weitere Ermittlungen führten zu dem Verdacht, dass die Frau für weitere Unfälle verantwortlich sein könnte. Sowohl an einem Gemeindeschild als auch an einem Gartenzaun eines Anwesens in den Hausgärten wurden laut Polizeimeldung Unfallspuren festgestellt, die dem Nissan zuzuordnen sind. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

20.12.2014 Weihnachtsmarkt in der Merianschule

Foto Weihnachtsmarkt in der Merianschule Die Schulgemeinschaft der Merianschule bereitet den Schülern am letzten Schultag ein besonderes Geschenk. Ein kleiner Weihnachtsmarkt bietet viele Bastelangebote und Leckereien

Leckeres zum Essen und Trinken und viele Stände mit Bastelangeboten: Mit einem kleinen Weihnachtsmarkt machte die Schulgemeinschaft der Merianschule den Schülern am letzten Schultag ein besonderes Geschenk. "Das hat an der Merianschule eine schöne Tradition", sagt Schulleiter Steffen Rooschüz, der mit Beginn des Schuljahres an die Schule gekommen ist. Ein Weihnachtsmarkt im Wortsinn ist dieser Markt allerdings nicht, denn dort wechselt kein einziger Euro den Besitzer. "Wir machen das nicht kommerziell", erklärt Rooschüz. "Hier gibt es nichts zu kaufen und niemand muss etwas zahlen." Stattdessen gibt es viele Bastelangebote. Teilnehmen darf, wer möchte. Zwang braucht es auch nicht, denn offenbar ist für jeden Schüler, von der ersten bis zur zehnten Klasse, etwas dabei, was er gerne ganz freiwillig tun möchte. An einem Tisch schneiden Schüler sorgfältig weihnachtliche Motive aus bedruckten Servietten und kleben sie auf gläserne Windlichter. Nebenan werden Holzbrettchen glattgeschliffen und mit einer Klammer versehen. Als Zettelhalter werden sie künftig kleine Botschaften oder Bilder präsentieren. Ein Raum der Schulverwaltung wird am letzten Schultag zum Fotostudio. Wer möchte, darf sich dort aus einer Verkleidungskiste weihnachtlich ausstaffieren und vor weihnachtlichem Hintergrund ablichten lassen. Solche besonderen Fotos brauchen einen besonderen Rahmen. Der wird auch gleich selbst gemacht. Schönes aus Papier basteln die Kinder an großen Tischen in einem Klassenzimmer. Anschließend können sie Aufstellbilder, Geschenkanhänger, Karten oder Schmuck für den Weihnachtsbaum mit nach Hause nehmen. Schokoladenspuren in manchen fröhlichen Gesichtern geben einen Hinweis auf eine besondere Attraktion, vor der sich Warteschlangen bilden: einen Schokoladenbrunnen, an dem frisches Obst lecker überzogen werden kann. Auch frische Waffeln und Kinderpunsch finden viele Abnehmer. "Vor dem Markt haben wir noch eine kleine Feier mit Weihnachtsliedern gemacht", sagt der Schulleiter.

19.12.2014 Bei Nacht: Autofahrer erfasst Fußgänger

Foto Bei Nacht: Autofahrer erfasst Fußgänger Ein 33-jähriger Fußgänger ist auf der Immenstaader Hauptstraße in der Tempo-30-Zone von einem Auto erfasst worden. Der 33-Jährige erlitt Brüche an Fuß und Bein. Laut Polizeibericht war der Fußgänger komplett schwarz gekleidet.

Bei Dunkelheit und starkem Regen fuhr ein 25-Jähriger mit einem BMW am Donnerstag, gegen 17.30 Uhr, im Bereich der Tempo-30-Zone auf der Hauptstraße. Es gab einen plötzlichen Zusammenstoß mit einem komplett schwarz gekleideten Fußgänger, teilt die Polizei mit. Der 33-jährige Fußgänger prallte gegen die Motorhaube des BMWs, schleuderte wieder auf die Straße und erlitt Frakturen an Fuß und Bein. Der Fußgänger war vom BMW-Fahrer nicht erkannt worden. Laut Polizei erkannte ein mit seinem Auto entgegenkommender Zeuge den Fußgänger ebenfalls erst, als dieser auf die Straße geschleudert worden war.

18.12.2014 Neue PC für Brodmann-Schule

Nicht nur an weiterführenden Schulen ist heute eine zeitgemäße Computer-Ausstattung für den Unterricht ein Muss. Im Bildungsplan steht auch bei Grundschülern Medienbildung ganz weit oben.

Deshalb wird jetzt auch die Stephan-Brodmann-Schule mit neuen Computern ausgestattet. Grundsätzlich werden an Schulen vermehrt elektronische Medien eingesetzt und auch die Recherche im Internet spielt schon bei Grundschülern eine wichtige Rolle. Rektor Wolfgang Krug setzte Bedenken gegen eine so frühe Heranführung der Kinder an Computer, die besonders Markus Böhlen (Grüne) im Gemeinderat äußerte, entgegen: "So können wir den Kindern schon früh zeigen: Computer sind Arbeitsgeräte und kein Spielzeug." Computer würden auch nur ergänzend zum Unterricht genutzt: für Erstklässler regelmäßig eine Stunde in der Woche, für Zweitklässler zwei Stunden. Schon Drittklässler nutzen die PC auch für einfache Internet-Recherchen auf bestimmten Kinderseiten, zum Beispiel, um Präsentationen vorzubereiten, ergänzte Konrektorin Simone Eberhard-Kießling. Derzeit gibt es im Computerraum der Schule 16 PC aus dem Jahr 2008, die nicht mehr zeitgemäß sind und von denen die Hälfte nicht mehr funktioniert. Der Gemeinderat hat beschlossen, dass es dort künftig 26 neuen PCS geben soll. Auch das vorhandene Mobiliar soll ergänzt werden, sodass alle Schüler einer Klasse gleichzeitig und jeder an einen eigenen Computer arbeiten können. Das sei aus mehreren Gründen wichtig, erklärte Eberhard-Kießling: "Besonders durchs selber tun lernt man auch etwas." Wenn für jedes Kind ein eigener Rechner zur Verfügung stehe, sei auch eine Individualisierung möglich. So könne jedes Kind eigenständig an seinem Thema arbeiten und es werde möglich, zu differenzieren, sprich einzelne Ergebnisse auch einzelnen Kindern zuzuordnen. Die nötige Peripherie, um alle Schüler-Rechner und den Lehrer-Rechner zu vernetzen, dazu ein Drucker und ein Scanner ergänzen die neue Ausstattung des Computerraums. Für das Lehrerzimmer sollen drei neue PC angeschafft werden, außerdem einer für die Schülerbücherei. Der von der Schule ebenfalls geäußerte Wunsch nach acht Laptops zum wechselnden Einsatz in den Klassenzimmern wurde vom Rat noch nicht erfüllt. Diese Laptops könnten nämlich nur sinnvoll genutzt werden, wenn sie ebenfalls vernetzt sind, erklärte die Konrektorin. In den Klassenzimmern gibt es aber keine Verkabelung dafür. Über die Art der Vernetzung ist man sich noch nicht einig. Von der Fraktion der Grünen wurden Bedenken zum geplanten Wlan wegen möglicher gesundheitlicher Belastungen geäußert. Es wurde vorgeschlagen, möglichst strahlungsarme technische Möglichkeiten zu nutzen. Auf Vorschlag von Kurt Reichle (FWI) und mit Zustimmung der Mehrheit des Rates wurde die Beschaffung der Laptops zurückgestellt, bis diese Frage geklärt ist.

17.12.2014 Wasser und Abwasser künftig teurer

Foto Wasser und Abwasser künftig teurer Die Verbrauchsgebühren werden ab dem kommenden Jahr steigen. Um die Finanzierung der Wassersorgung zu sichern, wurde vom Gemeinderat eine Satzungsänderung beschlossen.

In ihre Wasserversorgung wird die Gemeinde Immenstaad mittelfristig höhere Summen investieren müssen. Der Gemeinderat beschloss zur Finanzierung einige Änderungen der Wasserversorgungssatzung. Eine Erhöhung der Verbrauchsgebühren gehört dazu. Auch die Gebühren für die Beseitigung des Abwassers werden steigen, um eine Kostendeckung zu erreichen. Die Leitung zur Entnahme von Wasser aus dem See wird in den kommenden Jahren durch eine neue ersetzt werden müssen, da vorhandene Schäden nicht repariert werden können. Das wird geschätzte 500 000 Euro kosten. Auch beim Hochbehälter auf dem Hohberg werden Sanierungsarbeiten fällig. Bevor dafür Kosten genannt werden können, soll erst einmal eine Bestandsaufnahme erfolgen. Im Wasserwerk wird außerdem eine Anlage zur permanenten Flockung mit Eisen-III-Chlorid benötigt und für Sanierungen im Leitungsnetz wird auch immer wieder Geld gebraucht. Finanziert wurden solche Investitionen bisher über externe Kredite. Der Grund: Das Ansparen von Rücklagen war nicht möglich, weil in der Wasserversorgungssatzung auf eine Gewinnerzielungsabsicht verzichtet wurde. Der Verzicht wiederum stand in der Satzung, weil auf solche Gewinne etwa ein Drittel Steuern fällig werden. Aber Kredite gibt es trotz niedrigem Zinsniveau ebenfalls nicht umsonst und auch sie belasten den Wasserpreis. Deshalb wurde überlegt, ob es nicht besser sei, künftig auf Gewinne zu zielen. Kämmerer Matthias Hermann stellte für den Gemeinderat alternative Finanzierungsmodelle und ihre Auswirkungen auf den Wasserpreis vor. Das erste Modell geht von 25 000 Euro Jahresgewinn und einem Steuersatz von 33 Prozent aus, das zweite von der gleichen Summe als jährliche Tilgung für einen Kredit mit einem Zinssatz von zwei Prozent. Nach der Modellrechnung würde der Wasserpreis bei einer Gewinnerzielungsabsicht geringfügig stärker steigen. Sowohl Steuersatz als auch Zinsniveau können aber nicht über 20 Jahre vorausgesehen werden, relativiert Hermann diese Ergebnis. "In der Steuerlandschaft wird sich wahrscheinlich bald etwas ändern", sagt er, die Tendenz gehe dabei eher zu einem geringeren Satz. Auf der anderen Seite ist das Zinsniveau aktuell sehr niedrig und Hermann geht davon aus, dass es eher steigen als fallen wird. Der Rat beschloss, den Verzicht auf eine Gewinnerzielungsabsicht aus der Satzung zu streichen. Als weitere Einnahmequelle wurde eine Konzessionsabgabe beschlossen. Darüber soll ein Darlehen der Gemeinde an den Wasserversorgungsbetrieb und eine Erhöhung des Stammkapitals finanziert werden. Bei den Gebühren für Schmutzwasser und Niederschlagswasser wird eine volle Kostendeckung und der weitere Abbau von bis 2010 angefallenen Unterdeckungen angestrebt. Von den fast 400 000 Euro, die noch 2010 zu Buche standen, seien bis 2017 noch rund 154 000 Euro auszugleichen, rechnet der Kämmerer vor. Außerdem werden hohe Ausgaben für die fällige Kanalbefahrung und Schadensbehebungen im Abwassernetz anfallen. Auch fürs Abwasser werden die Gebühren steigen.

17.12.2014 Amt des Vorsitzenden nur kommissarisch vergeben

Foto Amt des Vorsitzenden nur kommissarisch vergeben Der SPD-Ortsverein Immenstaad wählt ein neues Vorstandsteam. Der Markdorfer Uwe Achilles übernimmt den Posten an der Spitze für sechs Monate.

In einer gut besuchten Versammlung des SPD-Ortsvereins Immenstaad wählten die Mitglieder eine neue Führungsmannschaft. Die sich nicht mehr zur Wahl stellende und langjährige Vorsitzende Irene Demuth bekam für ihr Engagement viel Applaus und ein dickes Lob vom Kreisvorsitzenden Dieter Stauber, heißt es in einer Mitteilung des Ortsverbands. Jeweils einstimmig wurden Detlev Pape zum stellvertretenden Vorsitzenden, Ernst Deisenberger zum Kassierer, Irene Demuth zur Schriftführerin und Marco Theiling, Irene Belzig und Alfred Jehle jeweils zu Beisitzern gewählt. Da an diesem Abend das Amt des Vorsitzenden nicht auf Anhieb besetzt werden konnte, wurde beschlossen, dass der Kreisvorstand eine kommissarische Besetzung dieses Postens für maximal sechs Monate benennen sollte. Auf der am folgenden Tag stattfindenden Sitzung des Kreisvorstands benannten die Mitglieder einstimmig den stellvertretenden Kreisvorsitzenden und SPD-Fraktionsvorsitzenden im Markdorfer Gemeinderat, Uwe Achilles, zum kommissarischen Ortsvereinsvorsitzenden des SPD-Ortsvereins Immenstaad. Ernst Deisenberger, alter und neuer Kassierer, konnte einen respektablen Kassenstand vorweisen, und dies trotz erhöhter Ausgaben durch die Bundestagswahl 2013 und die Kommunalwahl 2014. In seiner Funktion als SPD-Gemeinderat berichtete er auch über kommunalpolitische Themen: Ob es um die DSL-Versorgung in Kippenhausen, den Mietpreisspiegel, den Lärmaktionsplan, die Wasserversorgung oder die Zweitwohnungssteuer ging - zu allen Themen gab er kompetente Auskünfte. Zudem wurden mehrere Mitglieder für langjähriges Engagement und Zugehörigkeit zur Partei geehrt. Wilhelm Mukrowsky, allen im Dorf als Muk bekannt, früherer SPD-Vorsitzender und langjähriger Gemeinderat, erhielt die Ehrennadel für 25 Jahre SPD-Mitgliedschaft. Der Vorstand bereitet die nächsten Veranstaltungen im neuen Jahr vor: Eine Mitgliederversammlung wird es am Donnerstag, 29. Januar, geben. Für Donnerstag, 19. März, um 19.30 Uhr im Gasthof Alpenblick soll es eine Informations- und Diskussionsrunde zur "Fortführung der B 31 bei Immenstaad" geben. Als Kreisdelegierte für den Ortsverein wurden Marco Theiling, Ernst Deisenberger, Irene Demuth, Maurice Michling, Irene Belzig, Eli Wrobel und Matthias Sedlmayer ge wählt.

17.12.2014 Container für Flüchtlinge sind unerwartet teuer

Ein Hersteller hatte die Kosten für Container, zur Unterbringung von Flüchtlingen, im November auf 170 000 Euro geschätzt. Nun liegen zwei Angebote vor, das günstigste sieht Kosten in Höhe von 337 900 Euro vor.

Die Nachfrage bestimmt den Preis und Flüchtlinge sind ein Markt, mit dem sich gutes Geld verdienen lässt. Diese Schlussfolgerung drängt sich auf, denn für die Wohnanlage für Flüchtlinge in Immenstaad wollen die Anbieter jetzt plötzlich doppelt so viel Geld, wie die möglichen Lieferanten noch Anfang November angegeben hatten. Die Gemeinde möchte insgesamt 16 Container auf dem Grundstück Dr.-Zimmermann-Straße 11 aufstellen. Zwei davon sind als Doppelcontainer als Küche vorgesehen, zwei für Sanitäreinrichtungen. 20 Menschen sollen in insgesamt acht Containern wohnen und schlafen. Vier Container verbinden alle Räume als Flur. Anfang November hatte "ein namhafter Hersteller", so Ortsbaumeister Ulrich Kohler, nach Vorlage der Pläne die Kosten für eine solchen Anlage auf 170 000 Euro geschätzt - brutto und ohne Nebenkosten für die Aufstellung. Im November schrieb die Gemeinde nach Beschluss des Gemeinderats das Vorhaben genau so aus. Eine böse Überraschung war das Ergebnis: Nur zwei Angebote, das günstigste für 337 900 Euro, gingen ein. Nicht akzeptabel, befand die Verwaltung und entschloss, sich die Ausschreibung aufzuheben. Ortsbaumeister Ulrich Kohler holte sich jetzt vom Gemeinderat die Erlaubnis, in "freihändige" Verhandlungen mit den Anbietern zu gehen. Dabei möchte er in Gesprächen herausfinden, worin die Ursachen für den unerwartet hohen Preis liegen und einen niedrigeren erzielen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir so einen akzeptablen Preis hinbekommen", sagte Kohler auf Anfrage. Anfang Januar soll außerdem ein Zuschuss vom Land beantragt werden. Dann tritt ein neues Gesetz in Kraft, das 25 Prozent Zuschuss zu den Investitionskosten in Aussicht stellt. Wenn der Preis stimmt, hat die Verwaltung vom Rat die Erlaubnis, auch "freihändig" den entsprechenden Auftrag zu vergeben. Und wenn nicht? "Ich werde den Rat in der Sitzung am 19. Januar über die Verhandlungen informieren", sagte Kohler. Dann könne man überlegen, ob eine erneute Ausschreibung erfolgen soll, oder ob eine ganz andere Lösung angepeilt wird. Geplant ist nach wie vor, bis Ende April Unterbringungsmöglichkeiten für 20 Flüchtlinge zu haben.

17.12.2014 Lieder als rettende Strohhalme

Foto Lieder als rettende Strohhalme Das Ensemble Entzücklika stimmt in der evangelischen Kirche in Immenstaad an diesem Samstag, 20. Dezember, um 20 Uhr, Adventslieder an. Mühe mit Religion zu haben und Zweifel an traditionellen Denkmustern und theologischen Antworten zu äußern ist nichts, was die Bibel nicht kennen würde.

Die liturgischen Texte der Adventszeit sind entstanden unter gewaltigen Frustrationserfahrungen, die nach rettenden Strohhalmen suchen. Der Theologe und Liedermacher Alexander Bayer stellt in seinen Konzerten die Texte zu einer Art Liederliturgie zusammen, die den Zuhörenden erlaubt, nicht nur unterhalten zu werden, sondern auch spirituell ernährt. Zwischen den Liedern gibt es die gewollten Momente der Stille. Der Rahmen ist besinnlich, die aus der Liturgie entnommenen Texte sind durch die zuweilen mutigen Akzentsetzungen des Liedermachers anregend. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

16.12.2014 Familientreff: Im Vereinsgarten werden die Kleinen aktiv

Foto Familientreff: Im Vereinsgarten werden die Kleinen aktiv Der Familientreff Große Kleine Leut' hat beim Lichterfest Pläne für ein Garten-Projekt vorgestellt. Ab dem Frühjahr können dort Kinder und Jugendliche gärtnern.

Kleine Leute sind im Immenstaader Familientreff "Große Kleine Leut'" die Größten. So steht es im Vereinsnamen und so ist es in den Krabbel- und Betreuungsgruppen und bei vielen zusätzlichen Angeboten zu erleben. Ab dem Frühjahr können die kleinen Leute jetzt auch praktische Erfahrungen als Gärtner sammeln. Mit einem Lichterfest zum Advent wurde der Garten des Familientreffs Kindern, Eltern und Großeltern vom Vorstand des Familientreffs vorgestellt. Der Garten befindet sich auf der Anlage des Vereins Familiengärten beim Sportpark. Ab dem Frühling können dort die ersten Kinder gärtnerisch aktiv werden. Die Idee entstand vor etwa vier Jahren, erzählt Andreas Graf, damals Sprecher des Familientreffs. Er sei mit Bürgermeister Jürgen Beisswenger zusammengesessen, um über eine Waldspielhütte für die Kinder des Familientreffs zu sprechen. Dabei sei man auf den naheliegenden Gedanken gekommen, die "Familiengärten" und den "Familientreff" zusammenzubringen - zumal die Anlage des Gartenvereins nur wenig vom Wald entfernt liegt. "Hier könnten wir außerdem den Kindern zeigen, dass Karotten und Radieschen nicht im Supermarkt wachsen", nennt Graf einen weiteren Vorteil, "auch mit dem Hintergedanken, dass die Kinder sehen, dass nicht alles wächst und wenn, dann vielleicht auch schief und krumm." Auch der Vorsitzende der Familiengärtner, Albert Paulmaier, habe sich mit viel Herzblut und auch ganz praktisch für die Sache eingesetzt, hebt Graf hervor. Dem Familientreff wurde eine Parzelle an zentraler Stelle verpachtet. Nah am Eingang und an den Sanitäranlagen und gleich neben dem Spielplatz der Anlage - nur leider sehr verwildert. Die Gartenbaufirma Stöckl stellte das nötige Gerät, um das Grundstück mit vereinten Kräften in Schuss zu bringen, die Hütte wurde instandgesetzt und mit einer großen Terrasse samt Überdachung ergänzt. Beim Lichterfest gab es dort nach gemeinsamem Singen Punsch und Würstchen. In den Hochbeeten vor der Hütte soll ab dem Frühjahr Gemüse wachsen. Ein Kiwi-Spalier und eine Beerenhecke sind auch geplant. Gerne, so Graf, wolle der Familientreff auch die Kindergärten einladen, den Garten zu beleben.

13.12.2014 Schloss Hersberg: Bildung mit ganzheitlichem Ansatz

Foto Schloss Hersberg: Bildung mit ganzheitlichem Ansatz 20 Jahre Bildungshaus Schloss Hersberg: Die Pallottiner ziehen am Jahresende ein positives Resümee und sehen sich inhaltlich gut aufgestellt für eine moderne Bildungsarbeit. Sorge macht der hohe Altersdurchschnitt der Patres, man ist auf der Suche nach einem Geschäftsführer.

Ein Haus, das eine lange und abwechslungsreiche Geschichte hinter sich - aber auch eine spannende Zukunft vor sich hat. Dieses positive Resümee zieht man in Schloss Hersberg, nachdem sich das Festjahr "20 Jahre Bildungshaus" dem Ende zuneigt. "Wir verstehen uns weiterhin als Ort des Glaubens", sagt Pallottiner-Pater und Hausleiter Hans-Peter Becker. Auch Bildungsreferentin Ingeborg Schneider ist sich sicher, dass das Seminar-Programm des Bildungshauses in die richtige Richtung weist. "Nicht stehen bleiben, schauen, ob die Richtung noch stimmt, sich immer wieder neu ausrichten" - dieser Aufgabe will man sich auch weiterhin stellen. "Gerade das Interesse für geistlich-besinnliche Seminare hat in den vergangenen Jahren zugenommen", sagt Ingeborg Schneider. Voll ausgebucht seien etwa die Besinnungs- und Erholungstage, die sich vom 22. Dezember bis zum 2. Januar 2015 unter dem Leitwort "Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt" vor allem auch an allein lebende Menschen richten. Sehr zufrieden fällt der Rückblick auf das zu Ende gehende Jubiläumsjahr aus. Höhepunkt war das große Festwochenende im Oktober - von der Alphornserenade und dem Vortrag von PaterEdward Fröhling aus Vallendar zum Thema "Wir werden verwandelt in dein Bild" bis zum sonntäglichen Festgottesdienst mit Provinzial Pater Scharler aus Friedberg. Bei Kaffeehausmusik und informativen Interviews sei auch die Atmosphäre im "Erzähl-Caf" entspannt und bereichernd gewesen, wie die Bildungsreferentin betont. Nicht zuletzt hätten viele Menschen die Chance genutzt, bei Hausführungen auch ein wenig hinter die Kulissen des Bildungshauses zu schauen. Wegen abnehmender Schülerzahlen ist das Jungengymnasium der Pallottiner 1992 endgültig geschlossen worden. Schon zwei Jahre später wurde Schloss Hersberg als neueröffnetes Geistliches Haus mit 50 modernen Übernachtungszimmern und rund 100 Betten eingeweiht. Die Zeichen der Zeit erkennen, den Blick auf die pastoralen Möglichkeiten, aber auch auf den Bedarf richten - dieses Konzept will man in Hersberg konsequent weiterverfolgen, wie Hans-Peter Becker betont. Er arbeitet als Dekanats-Familienseelsorger und ist im Bildungshaus der Pallottiner für pastorale Impulse zuständig. "Schloss Hersberg soll auch in Zukunft als Geistliches Haus seinem Bildungsauftrag mit ganzheitlichem Ansatz gerecht werden", sagt Becker. Derzeit leben auf dem Hersberg zehn Patres und zwei Brüder, die weltlichen Berufen nachgehen. Allerdings sind nur insgesamt vier der Genannten unter 75 Jahren - eine Tatsache, die auch der Hausleitung zu denken gibt. Auch deshalb ist man jetzt auf der Suche nach einem Geschäftsführer, der das Bildungshaus mitleiten könnte. Seminar-Programm "Fasten mit Leib und Seele" heißt es in den Fastenwochen nach Dr. F.X. Mayr vom 2. bis 9. Januar und vom 27. Februar bis zum 6. März. Eine "Einübung ins Innere Beten" bieten "Karmelitische Exerzitien" vom 2. bis 4. Januar an. Besinnung, Rückblick und Ausblick stehen im Mittelpunkt des Seminars "Entspannt und gestärkt ins Neue Jahr" vom 8. bis 11. Januar. Zum Besinnungswochenende "Gott ist immer. Auch überall?" wird vom 16. bis 18. Januar eingeladen. Um eine "etwas andere Rhetorik" und anschließende Erholungstage geht es im praxisorientierten Seminar "Von der Führungskraft zum überzeugenden Redner" vom 28. Januar bis 1. Februar. Informationen zum weiteren Seminarprogramm im Bildungshaus Schloss Hersberg unter Telefon 0 75 45/93 50, E-Mail: info@hersberg.de, Internet: www.hersberg.de (ght)

11.12.2014 Ein kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt in Immenstaad

Foto Ein kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt in Immenstaad Der Nikolaus hat beim Weihnachtsmarkt am Wochenende 230 Geschenke für die Kinder im Gepäck.

Auf dem Platz in der Immenstaader Ortsmitte sind Bauhofmitarbeiter dabei, die Stände für den Weihnachtsmarkt aufzubauen. Viel Handgemachtes von Bastlern und Kunsthandwerkern aus der Region wird es dort am Wochenende ebenso geben, wie ein stimmungsvolles Rahmenprogramm und einen besonderen Besucher, auf den sich die Kinder bereits besonders freuen. Tannengrün und Lichterschein, dazu weihnachtliche Düfte und stimmungsvolle Musik können die Besucher beim Bummel über den Markt erleben. Sicher gibt es dort manch schönes Geschenk für die Lieben oder für einen selbst zu entdecken. Die Auswahl reicht von Bastelarbeiten über Kunsthandwerk aus Keramik oder Holz, Krippen, Schmuck, Patchwork, Filzkleidung, Mützen und Schals bis zu süßen Leckereien. Nicht nur die Finger wärmt ein heißer Glühwein oder Kinderpunsch. Die heißen Getränke und eine schöne Auswahl an leckeren Begleitern dazu gibt es an mehreren Ständen. Das Rote Kreuz bietet zum Beispiel Grillwürste an, der Förderverein der Schule backt frische Waffeln und beim Lädinenverein gibt es feines Käsegebäck. Auf den Weihnachtsmarkt einstimmen wird zur Eröffnung am Samstag um 15.30 Uhr der evangelische Kinderchor. Das Dutzend Sänger ist seit Herbst mit viel Freude bei der Sache. Der Höhepunkt für die Kinder folgt um 17 Uhr: Dann wird der Nikolaus zusammen mit Knecht Ruprecht mit der Kutsche vorfahren. "Der Nikolaus freut sich besonders auf Kinder, die ihm ein Gedicht vortragen oder ein Lied für ihn singen", sagt Heinz Plocher vom Handels- und Gewerbeverein (HGV). Der HGV hat den Nikolaus eingeladen und mit 230 Geschenkpäckchen für die Kinder ausgestattet. "Damit wollen wir uns über die Kinder bei unseren Kunden für ihre Treue bedanken", sagt Plocher. Kinder-Wienerle und Punsch gibt es für die Kinder gratis dazu. Am Sonntag öffnet der Markt um 15 Uhr und um 15.30 Uhr wird Franziska "Ziska" Restle mit einigen ihrer Gesangsschüler ein Konzert auf der Bühne geben. Die Jugendkapelle Kluftern-Immenstaad spielt anschließend für die Weihnachtsmarktbesucher.

10.12.2014 Mehr Stellplätze und größere Terrasse für Gasthaus Montfort

Foto Mehr Stellplätze und größere Terrasse für Gasthaus Montfort Eine zuletzt brachliegende Fläche in Kippenhausen soll neu gestaltet werden. Drei Varianten wurden im Ortschaftsrat vorgestellt. Ziel sind mehr öffentliche Stellplätze und eine größere Terrasse des gemeindeeigenen Gasthauses Montfort.

Noch vor dem Beginn der Tourismussaison in den Osterferien soll in Kippenhausen der Platz zwischen Gasthaus Montfort und Friedhofsmauer neu gestaltet werden. Die aktuell brachliegende Fläche entstand durch den Abriss eines Hauses im vergangenen Juli. Künftig sollen hier öffentliche Parkplätze entstehen. Außerdem kann die Terrasse des gemeindeeigenen Gasthauses vergrößert werden. Drei Varianten für die Gestaltung des Platzes wurden vom Planungsbüro 360 Grad im Auftrag der Gemeinde erarbeitet und von Ortsbaumeister Ulrich Kohler den Kippenhausener Ortschaftsräten vorgestellt. Im September hatten die Ortschaftsräte den Wunsch geäußert, dass außer Parkplätzen eine Gerätehütte gebaut werden solle, in der auch Stühle und Tische gelagert werden könnten. Die jetzt vorliegenden Planungsunterlagen für die Variante mit Hütte zeigen, dass dadurch nur sieben anstelle von neun Stellplätzen möglich wären. Außerdem wurden die Kosten mit 47 000 Euro im Verhältnis zum Nutzen von allen Beteiligten als zu hoch bewertet. Deshalb soll jetzt auf die Gerätehütte verzichtet werden. Zwei Varianten mit neun Stellplätzen wurden verglichen. Die erste sieht eine größere Grünfläche in Dreiecksform zwischen Stellplätzen und Friedhofsmauer vor und erlaubt nur eine kleine Vergrößerung der Terrasse des Gasthauses durch eine leichte Verlegung der Zufahrtstraße vom Gasthaus weg. Die Grünfläche an der Mauer entfiele bei der letzten Variante, dafür wäre eine stärkere Vergrößerung der Terrasse möglich. "Eine Grünfläche an der Mauer bringt nicht viel", sagte Ortschaftsrat Martin Gomeringer (Grüne), "der Flächengewinn auf der Terrasse bei der anderen Variante ist ein klarer Vorteil". Damit traf er auch die Meinung aller anderen Räte. Einig waren sich ebenfalls alle, dass der Bodenbelag auf der Terrasse künftig ebener werden soll. Die jetzige Pflasterung mit unterschiedlichen Steinen sehen die Räte als Flickwerk mit Stolperfallen an - besonders für ältere Besucher. Was hier möglich ist, müsse mit dem Denkmalamt abgestimmt werden, sagte Kohler. Die Kostenschätzung für die bevorzugte Variante liegt bei 124 000 Euro. Der einhellige Vorschlag der Ortschaftsrats wird in der nächsten Sitzung dem Gemeinderat vorgelegt. Dann soll so schnell wie möglich mit der Umsetzung begonnen werden. Höchste Priorität hätten dabei die Stellplätze, sagte Ulrich Kohler, damit der jetzige "Schandfleck" spätestens zum Beginn der Saison beseitigt sei. Wenn es möglich ist, soll auch die Terrasse bis zum Saisonbeginn fertig werden, denn "eine Baustelle wollen wir während der Saison vermeiden".

11.12.2014 Mit Liebe zum Metzgerhandwerk

Foto Mit Liebe zum Metzgerhandwerk Traditionsbewusstsein, Qualitätsbewusstsein, Heimatliebe sowie die Liebe zum Metzgerhandwerk sind das Erfolgsrezept des Familienunternehmens Metzgerei Winkler. Im vergangenen Jahr durfte die Familie ein außergewöhnliches und seltenes Jubiläum feiern. So wird im Haus der Bachstraße 4 in Immenstaad seit nunmehr 101 Jahren das Metzgerhandhandwerk betrieben. Bereits seit 90 Jahren und in der dritten Generation ist das Unternehmen im Familienbesitz Winkler.

9.12.2014 Ein Brot-für-die-Welt-Fest mit vielen Besuchern

Positive Bilanz ziehen der Eine-Welt-Kreis Immenstaad und die evangelische Kirchengemeinde vom Brot-für-die-Welt-Fest.

Unter dem Motto "Satt ist nicht genug - zu einem fairen Leben gehört mehr" haben der Eine-Welt-Kreis Immenstaad und die evangelische Kirchengemeinde am Wochenende zum Brot-für-die-Welt-Fest eingeladen. Mit einem Vortrag, Filmen und einer Ausstellung wurden Beispiele aus den Ländern des Südens gezeigt, die Mut machen, wie der Eine-Welt-Kreis mitteilt. Bildung, Arbeit und Gerechtigkeit sind Grundlage für eine faire Welt. Artur Dillmann aus der Nähe von Köln, erfahrender Entwicklungshelfer für den ländlichen Bereich, hat dazu einen spannenden Vortrag gehalten. Er erzählte aus seiner täglichen Erfahrung im Aufbau mit Genossenschaften, was bei den Gästen auf großes Interesse stieß. Bei der anschließenden Diskussion kamen viele Fragen und Beiträge. Für die Kinder gab es parallel Bastelangebote und eine "fair-gnügte" Teerunde. Im Foyer des Gemeindehauses hat der Kreis eine Ausstellung zum "Ökologischen Fußabdruck" aufgebaut. Die Gäste konnten interaktiv erfahren, wie ihr persönlicher Fußabdruck für ihr Essverhalten ist, das heißt, wie groß der persönliche Ressourcen- und Energieverbrauch ist. Viele Gäste haben sich selbst getestet, es kam zu interessanten Gesprächen, zu Aha-Erlebnissen. Genau das wollte der Eine-Welt-Kreis eigenen Angaben zufolge erreichen und spendete als Dankeschön für die Teilnahme eines jeden 2 Euro an zwei südafrikanische Projekte. Der Eine-Welt-Kreis kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Der Weltladen hat sein Sortiment erweitert, vor allem auch für jüngere Familien mit Nahrungsmittel, Kinderspielzeug, Schmuck oder fairer Kleidung. Informationen im Internet: www.weltladen-in-immenstaad.de

4.12.2014 Weiter Ärger um Schulbusse in Immenstaad

Foto Weiter Ärger um Schulbusse in Immenstaad Vor zwei Wochen mussten Grundschüler der Stephan-Brodmann-Schule in Immenstaad nachmittags zu Fuß nach Hause laufen, weil der Bus nicht kam. Grundschulrektor Wolfgang Krug kann die Aufregung der Eltern nicht verstehen.

An der Stephan-Brodmann-Schule in Immenstaad brodelt es derzeit gewaltig - denn vor zwei Wochen tauchte der Schulbus nicht auf, der eigentlich die Kinder, die am Nachmittagsunterricht teilgenommen hatten, nach Hause fahren sollte. Der Grund: Ein Busfahrer der RAB hatte vergessen, die Bushaltestelle anzufahren. Und so gingen die Kinder schließlich alleine nach Hause, die Eltern wurden von der Schule nicht informiert. Rektor Wolfgang Krug wollte sich zunächst nicht zu dem Vorfall äußern, doch auf erneute Anfrage des SÜDKURIER stellt er nun klar, wie es dazu kam. "Eine AG-Leiterin hatte an dem Tag Busaufsicht. Als offensichtlich war, dass der Bus nicht kommen würde, schickte sie die Kinder zu Fuß nach Hause. Sie hatte auch nicht alle Telefonnummern der Eltern und konnte deswegen auch nicht anrufen", erklärt Krug. Trotzdem besteht er darauf, dass die Schule in diesem Fall ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt habe. Zudem empfindet der Rektor die ganze Aufregung der Eltern "als unglaubliche Panikmache", denn an anderen Schulen sei es grundsätzlich üblich, dass Grundschüler per pedes nach Hause liefen. "Es ist sogar zumutbar, dass die Kinder laufen - das sagt das Schulrecht. Dazu wäre es pädagogisch sogar sinnvoll, denn so können sie abschalten", argumentiert der Rektor. Das sieht etwa die Großmutter von Viktoria Benz, die ebenfalls von der Schule nach Kippenhausen laufen musste, etwas anders: "Natürlich wissen wir, dass der Bus manchmal Verspätung hat. Aber wenn es eine dreiviertel Stunde wird, dann macht man sich natürlich Gedanken und wird nervös, das ist doch normal", findet Gabi Benz. Zudem werde es derzeit schon ab halb fünf dunkel und Viktoria sei vorher erst ein Mal zusammen mit ihren Großeltern die Strecke gelaufen. Grundschulrektor Krug ärgert sich über den Vorfall mit dem Schulbus, denn nach seiner Aussage sind Verspätungen an der Tagesordnung. "Offen gestanden ist das alles eine völlige Misere. Oft sind die Busse überfüllt oder kommen zu spät. Seit acht Jahren lang ist das Thema schon ein Dauerbrenner an unserer Schule", sagt er. "Oft stehen wir 25 bis 30 Minuten an der Bushaltestelle - da wären die Kinder zu Fuß längst zuhause", erzählt Krug. Er führte bereits zahlreiche Gespräche mit dem Busunternehmen, das im Auftrag des Regionalverkehrs Alb-Bodensee (RAB) die Schüler befördert. "Doch es ändert sich nichts", sagt er frustriert. Ein Sprecher der RAB äußert sich zu den Vorwürfen: "Dass die Fahrten bis zu 20/30 Minuten Verspätung haben sollen, stimmt nicht. In den letzten Wochen war die Straße zur Schule gesperrt und wir hatten mit Umleitungen zu kämpfen. Dies war jedoch der Schulleitung bekannt." Schulleiter Wolfgang Krug will jetzt die Schulbusse an der Stephan-Brodmann ganz abschaffen. "Ich werde das Thema kommunalpolitisch aufgreifen, das ist jetzt klar", sagt Rektor Krug. Denn er ist davon überzeugt, dass man es auch Grundschülern zutrauen könne, dass sie alleine nach Hause laufen. Hintergrund Aufsichtspflicht: Die Aufsichtspflicht ist in Baden-Württemberg nicht im Schulgesetz oder in einer Verwaltungsvorschrift geregelt. Die wesentlichen Bestimmungen ergeben sich aus den allgemeinen Rechtsnormen. Die Aufsichtspflicht erstreckt sich räumlich auf die schulischen Anlagen, die Orte der Schulveranstaltungen und die Wege zwischen verschiedenen schulischen Veranstaltungsorten. Der Schulweg (der Weg zur Schule oder von der Schule nach Hause) liegt dabei grundsätzlich im Verantwortungsbereich der Eltern. Die Aufsichtspflicht der Schule an Haltestellen erstreckt sich lediglich auf so genannte Schulbushaltestellen. Busverbindung: Sollte ein Bus gar nicht kommen oder zu spät sein, gibt es einen Ansprechpartner in der RAB-Mobilitätszentrale unter Telefon: 0 75 41/3 01 30. (mom)

4.12.2014 Bodensee-Akkordeon-Orchester: Kaffeekränzle im Bürgersaal

Weihnachtliche Klänge werden im Bürgersaal zu hören sein.

Bevor sich das Bodensee-Akkordeon-Orchester Fiorini in die Winterpause verabschiedet, laden die Musiker des Vereins am Sonntag, 7. Dezember, ab 14.30 Uhr zum traditionellen Kaffeekränzle in den Bürgersaal nach Immenstaad ein. Speziell für die passiven Mitglieder wurde dieser musikalische Nachmittag ins Leben gerufen, als Dank für die Unterstützung des Orchesters über die vielen Jahre hinweg, wie es in einer Mitteilung des Orchesters heißt. Zu hören sein werden weihnachtliche Klänge des Schülerorchesters unter der Leitung von Martina Blaser, Dirigentin und Vorsitzende des Bodensee-Akkordeon-Orchester. Auch das Orchester selber will musikalisch für weihnachtliche Stimmung sorgen. Martina Blaser schreibt und arrangiert viele Stücke für ihr Akkordeonorchester. Im nächsten Jahr kann das Orchester sein 45-jähriges Bestehen feiern.

2.12.2014 Flohmarkt beim Kippenhausener Dorffest bringt 2000 Euro an Spenden ein

Foto Flohmarkt beim Kippenhausener Dorffest bringt 2000 Euro an Spenden ein Das Geld geht an einen Kindergarten in einem ugandischen Slum und ermöglicht dort, Hühner zur Selbstversorgung anzuschaffen.

Mit den beim Kippenhausener Dorffest im August gesammelten und beim Flohmarkt erwirtschafteten Spenden wurde Kindern in Uganda nachhaltig geholfen. Am Sonntag, 7. Dezember, kann jeder, der um 17 Uhr in die Kippenhausener Kirche kommt, mehr darüber erfahren, wie sich das aus den Spenden finanzierte Projekt inzwischen entwickelt hat. In der besinnlichen Adventsstunde mit Musik zeigt außerdem Karl Pfeifer Bildimpressionen aus Uganda und die vier Mädchen, von denen die Idee zur Spendenaktion stammt, teilen ihre Gedanken zu Weihnachten bei uns und in Afrika mit den Besuchern. Fast 2000 Euro sind beim Kippenhausener Dorffest im August an Spenden zusammengekommen. Das ist weit mehr, als Hanna Meichle, Sophie Raffin, Lucy Baumgart und Kara Watzinger erwartet hatten. Die Mädchen wollten im Jahr ihrer Erstkommunion etwas Gutes tun und hofften, mit einem Flohmarkt am Rand des Dorffestes genug Geld für ein oder zwei Ziegen für Kinder in Afrika zusammen zu bekommen. Die Ziegen waren für den Birimuye Kindergarten in einem ugandischen Slum in Masaka gedacht, den der Friedrichshafener Karl Pfeifer schon bei mehreren kleinen Projekten unterstützt hat. Die unerwartet hohe Spendensumme hat den Kindergarten in die Lage versetzt, statt nur ein paar Ziegen anzuschaffen, ein Projekt zur nachhaltigen Selbsthilfe auf die Beine zu stellen: Dort entsteht nun eine Hühnerfarm. Damit soll nicht nur die Ernährung der Kinder durch Eier und etwas Fleisch verbessert werden. Durch die Erlöse aus dem Verkauf der Produkte können auch andere wichtige Dinge finanziert werden. Zwischen der Kindergartenleitung und Karl Pfeifer sowie der Kippenhausener Organisatorin der Spendenaktion, Ellen Raffin, und Ortsvorsteher Martin Frank besteht ein reger E-Mail-Verkehr. "Die Mails aus Uganda sind so warmherzig", sagt Martin Frank. "Wir werden auch immer gefragt, ob wir mit einer bestimmten Verwendung des Spendengeldes einverstanden sind", so Frank. Dabei zeigt sich: Mit viel Improvisationstalent geht man in Uganda sehr sparsam mit dem Geld um.

1.12.2014 Kirchenchor St. Jodokus sucht neuen Vorsitzenden

Konrad Veeser hat nach sechsjähriger Amtszeit den Vorsitz des katholischen Kirchenchors St. Jodokus niedergelegt. Weil sich kein Nachfolger fand, übernehmen Bruno Diemer und Waltraud Schandelmeier die Leitung kommissarisch bis Ostern

Der katholische Kirchenchor hielt seine Jahresversammlung im Restaurant am Häfele ab. Im Mittelpunkt stand die Verabschiedung des Vorsitzenden Konrad Veeser, teilt der Verein mit. Veeser schilderte seine Zeit als junger Mensch im Chor vor fast 60 Jahren, den Zeitgeist von damals und heute und die damit zusammenhängende Not für Kirchenchöre junge Menschen zu begeistern. Doch er freue sich, dass der Chor gut aufgestellt ist mit einer Mitgliederzahl von 38 Personen. Die anspruchsvolle Chorarbeit und die nette Gemeinschaft hätten in den vergangenen Jahren immer wieder Sänger und Gastsänger in den Chor geführt, doch man dürfe nicht aufhören sich um neue Sänger zu bemühen. In seiner Amtszeit musste Veeser drei neue Chorleiter suchen und auch heute stehe man wieder vor dieser Situation, da Jürgen Jakob, der drei Jahre Chorleiter von Immenstaad war, den Chor nicht mehr weiter leiten kann. Er freue sich, dass die früheren Chorleiter Simone Müller in der Cäcilienfeier und Erich Hörmann beim Patrozinium das Einüben und Dirigieren spontan übernommen haben. Pfarrer Matthias Schneider dankte den Chormitgliedern, dass sie mit Engagement und Treue Woche für Woche zur Probe kommen. Durch die Kirchenmusik werde der Festfreude im Gottesdienst musikalisch Ausdruck verliehen. Nach sechsjähriger Amtszeit legte Veeser sein Amt nieder. Bruno Diemers dankte ihm im Namen aller Mitglieder für den sehr engagierten Einsatz. Durch Veesers gute Kontakte zu Musikern und Sängern aus der Region und darüber hinaus habe man immer sehr gute Solisten und Musiker gefunden, die den Chor unterstützten. Veeser wird als treuer Sänger im Bass weiterhin aktiv sein. Als Dank und Anerkennung erhielt er vom Chor einen Geschenkgutschein. Da im Vorfeld und in der Versammlung selbst kein Kandidat für das Amt des Vorsitzenden gefunden wurde, erklärten sich Bruno Diemer und Waltraud Schandelmeier bereit, diese Funktion kommissarisch bis Ostern auszuüben - in enger Zusammenarbeit mit den Ausschussmitgliedern. Ehrungen Gertrud Opalka wurde für 40 Jahre und Maria Karg für 25 Jahr im Dienste der Musica sacra geehrt. Sie erhielten eine Urkunde vom Cäcilienverband und Bruno Diemers übergab ihnen zudem jeweils einen Geschenkgutschein. Benedikta Hepp wurde nach 41 Jahren als Sängerin im Sopran verabschiedet. Sie konnte an der Versammlung nicht teilnehmen, ein Blumengeschenk wird ihr überbracht.

27.11.2014 Feuerwehr, DRK und DLRG suchen Verstärkung

Foto Feuerwehr, DRK und DLRG suchen Verstärkung Mit einer Plakatwerbekampagne wurde an vielen Stellen in Immenstaad um neue Mitglieder für Feuerwehr, Rotes Kreuz und DLRG geworben. Bei DRK und DLRG hatte dies Erfolg, bei der Feuerwehr von der Mannschaftsstärke her bisher nicht.

So unterschiedlich die Aufgaben der Hilfsdienste auch sind - oft arbeiten sie auch Hand in Hand. Gemeinsam haben sie unter anderem: Sie leisten einen unverzichtbaren und wertvollen Dienst an der Allgemeinheit - und sie können das nur tun, wenn sie genügend aktive Mitglieder haben. Die Immenstaader Hilfsdienste könnten Verstärkung brauchen. Die Gemeinde Immenstaad hat deshalb in eine Werbekampagne investiert. An vielen Stellen im Ort werben großflächige Plakate um neue Mitglieder für Feuerwehr, Rotes Kreuz und DLRG. Die Aktion sei auf ein durchweg positives Echo gestoßen, sagte Bürgermeister Jürgen Beisswenger. "Wir wurden auch schon von anderen Wehren angesprochen, die unsere Idee aufgreifen wollen." Bis Mitte 2015 soll die lokale Aktion weiterlaufen und eine geplante kreisweite ergänzen. Feuerwehrkommandant Claus Mecking konnte damit bisher allerdings noch nicht zu einer größeren aktiven Mannschaft verholfen werden. Der Personalstand an aktiven Feuerwehrleuten ist etwas kleiner geworden - vor allem durch Wechsel in die 45 Mitglieder zählende Alterskameradschaft. 38 aktive Feuerwehrleute gibt es jetzt in der Gemeinde, darunter drei Frauen. Immerhin 17 Mädchen und Jungen zählen zur Jugendfeuerwehr. Der Ausbildungsstand: 21 Atemschutzgeräteträger, 13 Feuerwehrleute mit einen Inhaber der Führerscheinklasse CE, vier Gruppenführer und drei Zugführer. Feuer löschen ist nach wie vor eine wichtige Leistung der Feuerwehr. Viel häufiger wird die Feuerwehr aber für anderes gebraucht. So leistete die Immenstaader Feuerwehr 2014 bei sieben Verkehrsunfällen und vielen technischen Problemen Hilfe. 32 Mal rückte die Feuerwehr bis jetzt im laufenden Jahr aus, 54 Einsätze waren es im Vorjahr. Sven Völk konnte im 100. Jahr des Bestehens des Roten Kreuz in Immen staad Positives berichten: Nachdem Anfang des Jahres die eigene Jugendarbeit eingestellt werden musste, weil nur noch drei Jugendliche dabei waren, gibt es seit September in Immenstaad wieder zwei Jugendgruppen mit je zehn Kindern. Bis jetzt wurden 3300 Bereitschaftsstunden im laufenden Jahr geleistet. Nach wie vor ist das Helfer-vor-Ort-Projekt sehr erfolgreich. 122 Mal waren die Helfer 2014 schon im Einsatz und im Schnitt in weniger als drei Minuten am Einsatzort. Das kann im Notfall einen sehr wertvollen Zeitgewinn bedeuten, wie der Vergleich mit den Eintreffzeiten der ersten Rettungsmittel wie Rettungswagen oder Notarzt zeigt. Die kamen im Schnitt sechs Minuten und 14 Sekunden nach den örtlichen Helfern. Auch bei der DLRG habe sich die Situation etwas gebessert, berichtete Matthias Schadow: "Zu meiner Überraschung haben 15 Erwachsene bei der Ausbildung zum Rettungsschwimmer mitgemacht." Dadurch habe die DLRG eine gute Zahl Aktiver hinzugewonnen. Es gebe auch fünf neue Schwimmtrainer: "Deshalb können wir jetzt wieder eine Schwimmausbildung für Kinder anbieten." 80 Kinder profitieren gerade davon. Hilfsdienste Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz und und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) freuen sich über neue Mitglieder. Vor allem aktive Mitglieder werden als Verstärkung gebraucht. Alle Hilfsdienste legen großen Wert auf eine intensive Aus- und Fortbildung ihrer Mitglieder. Kommandant der Feuerwehr ist Claus Mecking, Stellvertreter ist Karl Glatthaar, Jugendwart Marcel Zwirner. Informationen: www.feuerwehr-immenstaad.de Vorsitzender des DRK-Ortsvereins ist Sven Volk, Stellvertreter Eberhard Ehrmann. Infos: www.drk-immenstaad.de Der Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe ist Matthias Schadow, Stellvertreter Andreas Haug; Informationen: www.immenstaad.dlrg.de

26.11.2014 Schulbus taucht einfach nicht auf: Grundschüler laufen in der Dunkelheit alleine nach Hause

Foto Schulbus taucht einfach nicht auf: Grundschüler laufen in der Dunkelheit alleine nach Hause Grundschüler aus Immenstaad müssen nach der Nachmittags-AG in der Dunkelheit alleine nach Hause laufen. Der Grund: Ein Busfahrer der RAB hatte vergessen, die Bushaltestelle anzufahren.

20 Minuten wartete er vergeblich an der Bushaltestelle auf seine Tochter. Die Sechsjährige sollte nach ihrer AG an der Grundschule Immenstaad mit anderen Kindern den Bus nach Hause nehmen. An der Haltestelle "Auf dem Ruhbühl" kamen die Kinder am Donnerstagnachmittag allerdings nicht an. "Schließlich kam mir das ganze doch seltsam vor. Ich habe also meine Frau angerufen und sie meinte, da sei wohl kein Bus gekommen", erzählt Daniel Heitz, Vater der sechsjährigen Alexandra, und fügt hinzu: "Das hat mich sprachlos gemacht. Schließlich geht man davon aus, dass die Kinder, die nach dem Unterricht den Schulbus nehmen wollen, auch mit diesem nach Hause kommen." Kinder machen sich zu Fuß auf den Weg Seine Frau habe zwischenzeitlich versucht, andere Eltern anzurufen, um etwas über den Verbleib der Kinder zu erfahren. "Und tatsächlich hat sie dann eine Familie erreicht, wo die Tochter bereits nach Hause gelaufen war, weil kein Bus gekommen war", sagt Daniel Heitz weiter. Er habe sich also seinen Autoschlüsse geschnappt und sei zur Schule gefahren. "Es ging inzwischen immerhin schon auf 17 Uhr zu und wurde immer dunkler", erklärt der aufgebrachte Vater. Die Schule sei allerdings verschlossen gewesen. "Es war keiner da, der mir Auskunft über meine Tochter hätte geben können." Er habe also den Heimweg angetreten und auf dem letzten Stück seine Tochter "endlich gefunden". Sie habe sich mit anderen Kindern zu Fuß auf den Heimweg gemacht. "Ein langer und einsamer Weg, der mehrere Straßen kreuzt und nicht überall gut beleuchtet ist", beschreibt er den Weg. Inzwischen sei es bereits nach fünf gewesen. "Die Schule war nach einem langen Tag für so ein kleines Kind bereits seit über einer Stunde zu Ende, und niemand hat in der ganzen Zeit versucht uns anzurufen", sagt Daniel Heitz. Seine Frau Ingrid betont: "In so einer Situation kommt wirklich Panik auf." Es könne nicht sein, dass nicht darauf geachtet wird, ob die Kinder tatsächlich abgeholt werden. Die Schule wollte sich dazu nicht äußern. "Immer wieder Unregelmäßigkeiten" Auch die sechsjährige Tochter von Tatjana Tierbach machte sich am Donnerstagnachmittag zu Fuß auf den Heimweg, weil der Bus nicht kam. "Ich habe eine halbe Stunde gewartet und habe mich dann auf die Suche gemacht, weil es schon dunkel war", sagt auch Tatjana Tierbach. Gefunden habe sie die Kinder nicht, eineinhalb Stunden später als sonst sei die Tochter schließlich daheim angekommen. "Die Kinder haben sich natürlich keine Gedanken gemacht, dass sich daheim jemand Sorgen macht und haben sich auf dem Heimweg Zeit gelassen", sagt sie und stellt weiter fest: "Leider komme es bei der Busverbindung immer wieder zu Unregelmäßigkeiten." Weitere Familien waren am Donnerstag ebenso betroffen, wollen mit dem Problem aber nicht an die Öffentlichkeit gehen, sondern gemeinsam mit der Schule an einem Verbesserungsprozess arbeiten. Neuer Fahrer vergisst Haltestelle Auf die Nachfrage beim Regionalverkehr Alb-Bodensee (RAB) erklärt ein Sprecher: "Es tut uns sehr leid. Dem Fahrer ist da ein Fehler passiert. Es war ein neuer Mitarbeiter mit dem Bus unterwegs und der hat schlichtweg vergessen die Haltestelle anzufahren." Man könne es leider nicht rückgängig machen, werde aber mit dem Mitarbeiter sprechen, damit ein solcher Fehler in Zukunft nicht mehr vorkomme. "Wir werden uns auch noch persönlich an der Schule bei den Betroffenen entschuldigen", betont der Bahnsprecher. Hintergrund Aufsichtpflicht: Die Aufsichtspflicht ist in Baden-Württemberg nicht im Schulgesetz oder in einer Verwaltungsvorschrift geregelt. Die wesentlichen Bestimmungen ergeben sich aus den allgemeinen Rechtsnormen. Der Schulweg liegt dabei grundsätzlich im Verantwortungsbereich der Eltern. Die Aufsichtspflicht der Schule an Haltestellen erstreckt sich lediglich auf so genannte Schulbushaltestellen. Busverbindung: Ein Bus kommt gar nicht oder zu spät: Ansprechpartner ist die RAB-Mobilitätszentrale, Telefon: 0 75 41/3 01 30.

Quelle:
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